Impfstoffentwicklung:"Ich bin froh, dass es Curevac noch gibt"

In der Ehrenfelder Ditib Moschee kËÜnnen sich KËÜlner am Wochenende gegen das Coronavirus impfen lassen. Zur Verf¸gung ste

Wohl bald auch mit Vakzin von Curevac zu haben: Spritzen mit Covid-Impfstoff.

(Foto: Christoph Hardt/imago)

Steve Pascolo war einer der Mitgründer des Tübinger Unternehmens, das gerade einen Covid-Impfstoff entwickelt. Er spricht über die Entwicklung von mRNA-Impfstoffen, wer den Nobelpreis verdient hat - und warum er die Firma trotz seines Erfolgs verlassen hat.

Interview von Elisabeth Dostert

Es dauert nicht lange, und Steve Pascolo zeigt auf seinem Rechner ein Foto von seiner Wade. In einem mit Stift gezeichneten Oval sind zwei kreisrunde rote Flecken zu sehen. Als erster Mensch habe er sich 2003 Boten-RNA (mRNA) in die Haut spritzen lassen, mit der Bauanleitung für das Enzym Luciferase, das Glühwürmchen zum Leuchten bringt. Die roten Flecken entstanden bei der Entnahme von Haut, um das Enzym nachzuweisen. Damals hat Pascolo noch für die Tübinger Impfstofffirma Curevac gearbeitet, er hat sie mitgegründet und war Forschungschef. Pascolo arbeitet heute in der Hautklinik des Universitätsspitals Zürich.

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