Corona und die WirtschaftDer Fluch des billigen Geldes

Lesezeit: 4 Min.

Viele Unternehmen haben jahrelang niedrige Zinsen genutzt und Schulden gemacht. Das wird nun im Angesicht des Coronavirus zur großen Gefahr.

Von Jan Willmroth

SZ bei Google bevorzugen

Von allen "gefallenen Engeln" ist der Ketchupkonzern Kraft Heinz der prominenteste, und er ist seit Langem die größte Firma mit diesem Etikett. Die religiöse Metapher steht am Kapitalmarkt für Unternehmen, die den heiligen Kreis der solventen Schuldner verlassen mussten, bestraft wegen Schwächen in ihrer Bilanz. Kraft Heinz war zu leichtfertig mit geliehenem Geld umgegangen, befanden die Richter: Mitte Februar ließen die Ratingagenturen Fitch und Standard & Poor's den Konzern fallen. Anleihen des Lebensmittelherstellers gehören seither zum Hochzinssegment, im Englischen heißen solche Papiere auch "junk bonds" - Schrottanleihen. Viele Investoren fassen solche Risikopapiere nicht mehr an.

Zur SZ-Startseite

MeinungCoronavirus
:Panik ist ein schlechter Ratgeber

SZ PlusKommentar von Harald Freiberger

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: