Bundesliga "Mittelmäßigkeit darf nicht die neue Höchstleistung sein"

Christian Seifert ist Geschäftsführer der Fußball-Bundesliga.

(Foto: AP)

DFL-Chef Christian Seifert über die schwache internationale Vorstellung der deutschen Teams, die englische Konkurrenz und die künftige Vergabe der Fernsehrechte.

Interview von Caspar Busse und Uwe Ritzer, Frankfurt

Er steht für die mediale Vermarktung und die Professionalisierung der Bundesliga: Christian Seifert, 49, Chef der Deutschen Fußball Liga, redet über die Kritik an der exzessiven Kommerzialisierung und die Vergabe der TV-Rechte.

SZ: Herr Seifert, Sie haben mal gesagt, wenn die Bundesliga nur noch Durchschnitt ist, laufen die Zuschauer davon. Ist der deutsche Fußball schon so weit?

Christian Seifert: Wenn die Bundesliga vom Zuschauer dauerhaft so wahrgenommen würde, dann wäre das so, ja. Aber die Zuschauerzahlen sind wegen des ...

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