Immobilien:Wie die EU Gebäude grüner machen will

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Luxushotel 'Astoria' - Umbau kommt voran

Alleine etwa drei Millionen Wohnhäuser in Deutschland könnten von den Sanierungsplänen der EU betroffen sein, schätzt man beim Eigentümerverband Haus und Grund.

(Foto: Jan Woitas/dpa)

Sanierungszwang für alte Häuser, strenge Standards für Neubauten: Die EU legt einen brisanten Gesetzentwurf vor, um die Klimaziele für Gebäude zu erreichen. Branchenverbände warnen vor horrenden Kosten und Obdachlosigkeit.

Von Björn Finke, Brüssel, und Stephan Radomsky

Für Menschen sind Häuser vertraute Plätze zum Wohnen, zum Arbeiten, fürs Freizeitvergnügen. Aus Sicht der EU-Kommission sind viele Bauten dagegen vor allem eines: Klimakiller. Dieser Eindruck drängte sich zumindest am Mittwoch auf, als die Brüsseler Behörde einen Gesetzesvorschlag zur Energieeffizienz von Gebäuden präsentierte. "Gebäude sind der größte Energieverbraucher in Europa; sie verbrauchen 40 Prozent unserer Energie und stehen für 36 Prozent unseres Treibhausgasausstoßes", sagte Energiekommissarin Kadri Simson. Damit die EU bis 2050 ihre ehrgeizigen Klimaziele erreicht, müssen also auch Wohnungen und Büros, Schulen und Fabriken, Supermärkte und Lagerhäuser ökologischer werden. Und das will die Behörde mit strengen Vorgaben erreichen.

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