GDL-Chef Weselsky: "Mir ist ein Denkfehler unterlaufen"

GDL-Chef Weselsky: Nach dem Streik ist vor dem Streik: "Wir sagen den nächsten Streik dann an, wenn wir es für richtig halten", droht GDL-Chef Claus Weselsky.

Nach dem Streik ist vor dem Streik: "Wir sagen den nächsten Streik dann an, wenn wir es für richtig halten", droht GDL-Chef Claus Weselsky.

(Foto: Daniel Karmann/dpa)

Der GDL-Chef begründet den Arbeitskampf damit, dass die Deutsche Bahn kaum Zugeständnisse mache. Doch das Papier der unabhängigen Vermittler liest sich anders. Nun gibt Weselsky einen bemerkenswerten Fehler zu.

Von Alexander Hagelüken und Vivien Timmler, Berlin

In dieser Woche erleben Bahnreisende in Deutschland wieder den Ausnahmezustand. Am Donnerstag und Freitag dürften erneut 80 Prozent der Verbindungen im Zugverkehr ausfallen. Die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) rechtfertigt den nunmehr fünften Streik in der erst seit November laufenden Tarifrunde damit, dass die Bahn ihnen bei ihren Forderungen kaum entgegenkomme. Aber stimmt das überhaupt?

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