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Agrar - Greifswald:Für Seuchenfall: Veterinäre stimmen sich ab

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Greifswald (dpa/mv) - Im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest haben die Veterinärbehörden des Landkreises Vorpommern-Greifswald und der Bundeswehr eine enge fachliche Abstimmung vereinbart. Die Bundeswehr ist auf ihren Liegenschaften selbst für die Tierseuchenbekämpfung zuständig. Wie ein Landkreissprecher am Dienstag mitteilte, haben sich Experten beider Seiten und des Friedrich-Loeffler-Instituts über das Ziehen von Zäunen um betroffene Kernzonen und die verstärkte Bejagung von Wildschweinen verständigt. Auch die Suche nach verendeten Tieren, das Einsammeln und Entsorgen von Kadavern sei besprochen worden.

Der Landkreis grenzt im Osten an Polen und im Süden an Brandenburg. In der vergangenen Woche war 80 Kilometer entfernt bei Bleyen im Landkreis Märkisch-Oderland das Virus bei einem erlegten Wildschwein festgestellt worden. Im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße sind Soldaten des Jägerbataillons 413 aus Torgelow (Vorpommern-Greifswald) zur Suche nach verendeten Wildschweinen im Einsatz.

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