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Agrar - Berlin:Bauern haben bislang 36,5 Millionen Euro Dürrehilfe erhalten

Schwerin/Berlin (dpa/mv) - Landwirte im Nordosten haben bislang rund 36,5 Millionen Euro an Dürrehilfen für den Sommer 2018 erhalten. Insgesamt seien für die 769 Anträge 22 Millionen Euro aus Bundes- und 14,5 Millionen Euro aus Landesmitteln an die Bauern geflossen, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Im Bundesvergleich rangiert Mecklenburg-Vorpommern damit auf Platz 3, hinter Brandenburg (69,7 Millionen Euro) und Sachsen-Anhalt (42,5 Millionen Euro). Auszahlungen sind noch bis Ende August möglich.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hatte die Ernteschäden am 22. August 2018 als Ereignis "nationalen Ausmaßes" eingestuft und erstmals seit 2003 wieder Bundeshilfen wegen einer Dürre zugesagt. Bund und Länder hatten insgesamt 340 Millionen Euro für die Hilfen bereit gestellt. Voraussetzung war, dass die betroffenen Höfe durch Trockenheit Umsatzeinbußen von mehr als 30 Prozent zu beklagen hatten und in ihrer Existenz gefährdet waren. Bislang wurden insgesamt 228,1 Millionen Euro ausgezahlt.