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Reden wir über Geld mit Abbas Khider:"Ich muss immer Geld bei mir haben"

Abbas Khider

Abbas Khider wurde wegen des Besitzes bestimmter Bücher verhaftet.

(Foto: Peter Hassiepen)

Der Schriftsteller Abbas Khider floh einst mit 20 Dollar aus dem Irak. Er erzählt, wie er sich auf Baustellen durchschlug, mit 19 wegen Büchern verhaftet und eingesperrt wurde und warum er zwanghaft Geld in der Hosentasche trägt.

Interview von Christian Mayer und Nakissa Salavati

Eigentlich sollte Abbas Khider auf Lesereise sein. Kürzlich ist sein neuer Roman "Palast der Miserablen" erschienen (Hanser Verlag), eine Geschichte über eine abenteuerliche Jugend in Bagdad. Aber die Zeiten sind schwierig, auch für preisgekrönte Schriftsteller wie ihn. Am Telefon klingt der 47-Jährige, der in Berlin lebt, als müsse man das Leben und seine Tücken nicht allzu ernst nehmen, selbst wenn es für ihn oft ernst war. Daher klingt es auch dann nicht düster, wenn er erzählt, wie er mit 20 Dollar Startgeld seinen Weg nach Europa antrat.

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