José Manuel Barroso

Montagsinterview
:"Ich bereue keine Minute"

Der frühere Kommissionschef José Manuel Barroso über den Zustand der EU, seine Zeit als maoistischer Studentenführer und die Frage, warum er jetzt für die Investmentbank Goldman Sachs arbeitet.

SZ PlusVon Thomas Fromm

ExklusivJosé Manuel Barroso
:EU-Kommissionschef Juncker streicht Vorgänger Barroso Privilegien

Er reagiert damit auf die Empörung, die Ex-Präsident Barroso mit seinem Wechsel zur US-Investmentbank Goldman Sachs ausgelöst hat. Es ist ein bisher einmaliger Schritt.

Von Daniel Brössler, Brüssel

Streit um Karenzzeit
:Juncker sieht keinen Interessenkonflikt in Barrosos Banker-Job

Sein Vorgänger sei schließlich schon 20 Monate nicht mehr im Amt, sagt der aktuelle EU-Kommissionspräsident. Andere sehen den Wechsel zu Goldman Sachs kritischer.

Von Daniel Brössler

José Manuel Barroso
:Ehemaliger EU-Kommissionschef soll Goldman Sachs beim Brexit beraten

José Manuel Barroso wird Aufsichtsrat und Berater der Investmentbank - und soll wohl vor allem eine Frage beantworten: Wie tickt Europa?

Gipfeltreffen zu Ukraine
:EU weist russischen Anspruch zurück

Klartext beim Gipfeltreffen: EU-Kommissionspräsident Barroso betont beim Besuch von Präsident Putin, dass die Ukraine ihren Weg selbst bestimmen sollte. Die Hoffnung einen Weg aus der Krise zu finden, ist in Brüssel groß.

Von Daniel Brössler, Brüssel

Ziele für Energiewende
:EU-Kommission enttäuscht mit Klimaschutz-Plänen

Die Europäische Union hat ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2015 will sie einen Plan für den Klimaschutz entwickeln. Nun hat die EU-Kommission erste Vorschläge präsentiert, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern und die Energiewende voranzutreiben. Vor allem in Deutschland dürften sie für Ernüchterung sorgen.

EU-Gipfel in Brüssel
:Regierungschefs beschließen Investitionen in IT-Bereich

Digitaltechnik und IT-Infrastruktur waren die bestimmenden Themen am ersten Tag des EU-Gipfels in Brüssel. Die EU-Regierungschefs äußern sich empört über die mögliche US-Überwachung von Kanzlerin Merkels Handy. Doch in den konkreten Beschlüssen ist dann keine Rede von mehr Datenschutz.

Diskussion um Beitritt
:Barroso will alle Balkan-Staaten in die EU aufnehmen

EU-Kommissionspräsident Barroso hat sich dafür ausgesprochen, langfristig alle Staaten auf dem Balkan in die Europäische Union aufzunehmen. Man dürfe nicht vergessen, dass viele dieser Länder sich vor wenigen Jahren noch bekriegt hätten - ein EU-Beitritt trage dazu bei, die Region zu befrieden.

Besuch des EU-Kommissionspräsidenten
:Dutzende buhen Barroso auf Lampedusa aus

"Mörder" und "Schande" riefen sie: Demonstranten haben den EU-Kommissionspräsidenten Barroso sowie Italiens Regierungschef Letta bei ihrer Ankunft auf Lampedusa ausgebuht. Den aufgebrachten Menschen fehlt ein ganz bestimmter Punkt auf dem Programm der Politiker.

Europakrise
:Verteidiger in eigener Sache

"Nicht jedes Problem erfordert eine europäische Lösung": Bei seiner letzten großen Rede vor der Europawahl lobt Kommissionschef Manuel Barroso vor allem eines: die eigene Arbeit.

Von Javier Cáceres, Brüssel

Finanzrahmen bis 2020
:EU-Spitzen einigen sich im Haushaltsstreit

Kommissionspräsident Barroso und Parlamentspräsident Schulz haben sich auf einen Haushaltsplan der EU geeinigt - nur Stunden vor dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs. Zuvor hatte Schulz Barrosos Vorlage noch kritisiert und gesagt, die Zeiten, in denen das Parlament "brav die Hacken" zusammenschlage, seien vorbei.

MeinungStreit über Strategie gegen Krise
:Grenzen des Sparens

Firmen gehen pleite, Beamte müssen eigenes Klopapier mit zur Arbeit bringen: In der Schuldenkrise alle Staaten nur zum Sparen zu zwingen, hat nicht funktioniert. Das gibt jetzt sogar EU-Kommissionschef Barroso zu. Er muss den Ländern nun mehr Zeit geben, um sich zu erholen.

Ein Kommentar von Cerstin Gammelin, Brüssel

Kampf gegen Schuldenkrise
:EU will strikten Sparkurs stoppen

In den Krisenstaaten leiden die Menschen - doch die Bundesregierung will weiter sparen. Den Krisenmanagern der EU reicht es jetzt. Ratspräsident Van Rompuy und Kommissionschef Barroso fordern, endlich das Wachstum mehr zu fördern.

Schuldenabbau
:Barroso will Portugal ein Jahr Aufschub gewähren

Portugals Kampf gegen die Schulden bleibt mühsam, solange die Euro-Zone in der Rezession steckt - das Land droht, die mit den Geldgebern vereinbarten Ziele zu verfehlen. Der portugiesische EU-Kommissionschef zeigt Nachsicht.

EU-Gipfel in Brüssel
:Gesprächstherapie für Regierungschefs

Dramatisch werden die Zahlen sein, die EU-Kommissionspräsident Barroso den 27 Staats- und Regierungschefs vorlegen wird. Er will Druck auf jene Mitglieder ausüben, die sich beim Kampf gegen die Schuldenkrise zu viel Zeit lassen.

Von Cerstin Gammelin, Brüssel

Friedensnobelpreis-Verleihung in Oslo
:Europa, wir lieben uns

Amerika kommt gar nicht vor, die Krise eher am Rande: Die Spitze der EU gibt sich auf der Verleihung des Friedensnobelpreises verliebt in die europäische Idee. Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande werden bejubelt. Und auch Helmut Kohl bekommt endlich ein bisschen Nobelpreis.

Von Michael König

Friedensnobelpreis für die Europäische Union
:Vertreter der EU wollen zu dritt auf die Bühne

Wer soll die EU bei der Verleihung des Friedensnobelpreises 2012 vertreten? Die EU-Granden Van Rompuy, Barroso und Schulz haben eine typisch europäische Lösung gefunden: sie alle drei. Damit verkompliziert sich die Entgegennahme des Preises.

Von Martin Winter, Brüssel

Strategie in der Schuldenkrise
:Barroso fordert Euro-Bonds und Euro-Finanzminister

Die Krise setzt Europa unter Druck: Soll Brüssel mehr Macht bekommen, um die Lage zu beruhigen? Kommissionspräsident Barroso legt nun Reformpläne vor. Deutschland soll für Gemeinschaftskredite haften und die Euro-Zone ein eigenes Budget bekommen.

Haushalt bis 2020
:EU soll eine Billion Euro bekommen

Der neue Haushaltsplan für Brüssel erzürnt die Nettozahler - Deutschland und Großbritannien fordern bis 2020 deutliche Etat-Kürzungen. Im ersten offiziellen Entwurf sieht das aber anders aus.

Martin Winter, Brüssel

Rede vor dem EU-Parlament
:Barroso ignoriert deutsche Einwände zur Bankenaufsicht

Die EU-Kommission hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt: Die EZB soll künftig alle Banken der Euro-Zone überwachen. Das sind mehr als 6000. Schon ab kommendem Jahr soll die Aufsichtsbehörde ihre Arbeit aufnehmen. Die Einwände aus Berlin beeindrucken Barroso nicht.

Schuldenkrise in Griechenland
:Venizelos warnt vor "Selbstmord der Euro-Zone"

Der griechische Sozialistenchef Venizelos rät eindringlich vor einem möglichen Rauswurf seines Landes aus der Euro-Zone ab. Athen dürfe nicht "geopfert" werden. EU-Komissionspräsident Barroso sagt den Griechen bei seinem Besuch die Unterstützung der EU zu.

Griechenland
:Milliarden-Sparprogramm soll Troika besänftigen

Es ist ein drastischer Schnitt. Um den maroden Staatshaushalt zu sanieren, will die Regierungskoalition in Griechenland offenbar 11,5 Milliarden Euro einsparen - in nur zwei Jahren. So soll das Vertrauen der Geldgeber zurückgewonnen werden. Doch ob das klappt?

G-20-Treffen in Los Cabos
:Schwellenländer helfen Europa

Neue Milliarden für den Kampf gegen die Schuldenkrise: Der IWF kann die Kapazitäten seines Krisenfonds gewaltig aufstocken - dank des Einsatzes von Staaten wie China, Indien, Brasilien und Russland. Beim G-20-Treffen im mexikanischen Los Cabos stellen die Schwellenländer aber auch Forderungen.

Diskussion über Wachstumspakt
:Barroso rüffelt EU-Staatschefs

Europa braucht Wachstum - die EU-Kommission hat den nationalen Regierungen konkrete Vorschläge gemacht, wie Investitionen in Großprojekte wie Stromleitungen und Telefonnetze die Wirtschaft ankurbeln sollen. Doch die Staatschefs lassen ihn warten, mahnt Kommissionspräsident Barroso. Auch nach Griechenland schickte er eine Botschaft.

Cerstin Gammelin, Brüssel

Umstrittenene Regierung in Ungarn
:Barroso erinnert Orbán an den Geist der Gesetze

Ungarns Regierungschef Orbán verspricht im Streit mit der EU schnelle Zugeständnisse. Die Demokratie in Ungarn sei aber ohnehin nicht gefährdet. Kommissionspräsident Barroso und die meisten EU-Parlamentarier sehen das anders - und verlangen von Ungarn mehr, als nur ein paar Gesetzesformulierungen zu ändern.

Martin Winter, Straßburg

Internationale Politiker des Jahres 2011
:Rettet Europa, rettet die Welt!

2011 war ein turbulentes Politik-Jahr: Tauwetter in Birma, Frühling in Arabien und ein heißer Herbst in Europa. Nicht nur der Euro, nein, die gesamte EU musste gerettet werden. Welcher Politiker hat 2011 die beste Figur abgegeben? Stimmen Sie ab!

Debatte über gemeinsame Staatsanleihen
:Barroso rückt von Euro-Bonds ab - zumindest vorerst

Im Streit über die Einführung gemeinsamer Staatsanleihen ist die EU-Kommission zu Zugeständnissen bereit. In einem Interview sagte Kommissionspräsident Barroso, Euro-Bonds seien "keine Antwort auf die aktuelle Krise". Ganz verwerfen will er die Idee von europäischen Gemeinschaftanleihen aber nicht.

Euro-Bonds-Vorschläge verärgern Merkel
:Barrosos große Provokation

EU-Kommissionspräsident Barroso hat mit seinem Plädoyer für Euro-Bonds eine Tür zugeschlagen. Die Reaktion war entsprechend harsch: Noch nie in der Geschichte der EU hat ein deutscher Regierungschef einen Präsidenten der Kommission öffentlich dermaßen abgewatscht, wie Merkel das nun mit Barroso getan hat.

Martin Winter

Reaktionen auf neue Euro-Bonds-Pläne aus Brüssel
:Merkel lässt Barroso abblitzen

Die Bemühungen von EU-Kommissionschef Barroso scheinen vergeblich: Kanzlerin Merkel lehnt Euro-Bonds weiter ab - trotz der neuen Überlegungen aus Brüssel. Immerhin zeigt sie sich gnädig und kündigt an, die Vorschläge zu prüfen. Aus den Regierungsfraktionen hingegen kommt auch verbal heftige Gegenwehr.

MeinungFinanzkrise
:Barrosos Worte sind unklar - und verantwortungslos

EU-Kommissionspräsident Barroso diagnostiziert eine "systemische Krise" und schreckt damit Europa auf. Wer aber auf Erklärungen wartete, was er damit meine, wartete vergebens. Es sind genau solch unklare Botschaften, die die Spirale der Schuldenkrise weiter beschleunigen.

Cerstin Gammelin

Folgen der Schuldenkrise
:Barroso warnt Europa vor einer Spaltung

EU-Kommissionspräsident Barroso mahnt in der Krise zu Einigkeit: Eine Spaltung in EU und Euro-Zone würde nicht funktionieren. An Deutschland appelliert Barroso, es solle seiner Führungsrolle in der EU gerecht werden. Während Kanzlerin Merkel auf eine rasche Änderung der EU-Verträge drängt, werden in ihrer Partei die Rufe nach einer freiwilligen Austrittsoption für Euro-Defizitsünder lauter.

Vorschläge für den EU-Gipfel
:Fünf Punkte zur Rettung Europas

An das Gipfeltreffen der EU-Staats-und Regierungschefs am Wochenende knüpfen sich große Hoffnungen. Auf der Tagesordnung steht nicht weniger als die Zukunft der Europäischen Union. Ein Fünf-Punkte-Plan soll helfen, das Schuldendrama zu bewältigen. Doch viele Bürger sind skeptisch und haben in der Nähe des Ratsgebäudes schon mal ihr Protest-Camp aufgeschlagen. Die Ziele des "Fahrplans aus der Krise" im Überblick.

Cerstin Gammelin, Brüssel

Lösung der Schuldenkrise in Griechenland
:Barroso fordert von Briten Beitrag zur Euro-Rettung

Die Schuldenkrise ist ein Problem aller EU-Staaten, nicht nur der Euro-Zone, findet EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso. Auch Länder wie Großbritannien sollen sich daher an der Rettung Griechenlands beteiligen, fordert er. Das sei in ihrem eigenen Interesse. Überzeugen wird das London schwerlich: Außenminister Hague geißelte den Euro jüngst als "Wahnsinn".

Kommissionschef attackiert Regierungen
:Barroso watscht Deutschland und Frankreich ab

Rundumschlag aus Brüssel: EU-Kommissionschef Barroso wirft Finanzmärkten und Ökonomen Panikmache vor - und den mächtigen europäischen Regierungen unterstellt er, wirksame Sanktionen gegen Schuldensünder bewusst zu verhindern. Nach Barrosos Ansicht haben diese auch eine Mitschuld an der griechischen Katastrophe.

Euro-Krise
:Merkels Geste des guten Willens

Die Stimmung zwischen Brüssel und Berlin war in den vergangenen Monaten deutlich abgekühlt. Nun schlug Merkel versöhnliche Töne an und verkündete, dass Deutschland eine gestärkte EU wolle. Zu den umstrittenen Punkten schwieg sie sich aus.

Martin Winter, Brüssel

EU-Kommissionschef
:Barroso fordert mehr Macht für Brüssel

Wie kann Europa den Kampf gegen die Schuldenkrise gewinnen? Nach Ansicht von EU-Kommissionspräsident Barroso reichen Rettungsfonds allein nicht aus: Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung pocht er auf mehr Macht für die EU-Kommission in der europäischen Wirtschaftspolitik - denn manche Mitgliedstaaten seien mit ihrer Verantwortung bislang eher schlampig umgegangen.

Cerstin Gammelin, Thomas Kirchner, Stefan Kornelius und Jeanne Rubner

Schuldenkrise in Europa
:Barroso untergräbt Pläne von Merkel und Sarkozy

Brüssel schießt quer: Zwar kündigt Kommissionspräsident Barroso eine Steuer auf Finanzgeschäfte an - doch zugleich widersetzt er sich einem zentralen Element des Merkel-Sarkozy-Planes. Er will eine Wirtschaftsregierung für die Euro-Zone vermeiden.

Schuldenkrise in Europa
:Brüssel bereitet Euro-Bonds vor

Die EU-Kommission bleibt dabei: Sie setzt nach wie vor auf gemeinschaftliche Anleihen aller Euro-Länder. Kommissionspräsident Barroso kündigte an, schon bald Möglichkeiten für eine Einführung vorzustellen. Angeführt von Kanzlerin Merkel lehnen die wichtigsten europäischen Regierungschefs die Pläne bisher ab - doch die Märkte hoffen nun, dass sich deren Haltung bei einem Krisen-Telefonat am Nachmittag ändert.

Mögliche Aufstockung des Euro-Rettungsfonds
:Barroso verärgert Bundesregierung

Die Märkte taumeln, Europa streitet. Weil Kommissionspräsident Barroso wegen der Krise in Italien und Spanien den 440-Milliarden-Euro-Rettungsfonds aufstocken will, reagiert das deutsche Kanzleramt ungehalten - und dann will EZB-Chef Trichet auch noch wieder Staatsanleihen kaufen.

Claus Hulverscheidt und Markus Zydra

Staatsanleihen auf Rekordhoch
:EU schlägt Alarm wegen Italien und Spanien

Die Anleger entziehen Italien und Spanien das Vertrauen, die Zinsen für Staatsanleihen der beiden Länder steigen auf Rekordwerte. Fieberhaft versuchen europäische Politiker mit Krisentreffen, Telefonaten und Ansprachen eine Entwicklung wie in Griechenland zu verhindern.

Entwurf für den Finanzrahmen ab 2014
:EU-Kommission will eigene Steuern erheben

Die EU-Kommission plant für die Jahre 2014 bis 2020 eine Aufstockung ihres Budgets um fünf Prozent. Außerdem will sie künftig bei den Bürgern der Europäischen Union eigene Steuern erheben.

Vor der Vertrauensfrage
:Barroso drängt Griechen zur Einigkeit

Furcht vor dem Bruch: Unmittelbar vor der Abstimmung zur Vertrauensfrage im griechischen Parlament drängt EU-Kommissionspräsident Barroso Griechenland in einem dramatischen Appell zur Einigkeit. Die Hellenen sollen ihre Entscheidung "in einem Geist nationaler aber auch europäischer Verantwortung" fällen. Harsche Kritik an der griechischen Opposition kommt von Seiten der CDU.

Europa: Pakt für Wettbewerbsfähigkeit
:Ein großes Lob

Entzücken über eine Kehrtwende: Die EU-Kommission nennt die Strategie von Bundeskanzlerin Merkel klug - und unterstützt sie bei ihrem neuen "Pakt für Wettbewerbsfähigkeit".

Daniel Brössler und Cerstin Gammelin

Krise in der Eurozone: Merkel vs. Barroso
:"Die müssen sich hassen"

Angela Merkel hat José Manuel Barroso einst zum Amt des EU-Kommissionspräsidenten verholfen. Der Portugiese sollte nach dem Willen der Kanzlerin nie zu stark sein. Jetzt ist er zu schwach geworden - und deshalb ein Problem für Merkel.

Nico Fried

Euro in der Krise
:Kommt her, Spekulanten!

Der Euro muss sich gegen einen Frontalangriff der Investoren wehren - und Schuld daran sind die Politiker. Denn mit ihrem panischen Verhalten befeuern sie nur die Attacken gegen die Währung. Es wird Zeit für eine glaubwürdige Strategie.

Alexander Hagelüken

Sarkozy, Merkel und die EU
:Europas Populisten

Einst Super-Sarko, jetzt Enfant terrible: Nicolas Sarkozy will die Roma in Frankreich als Sündenböcke missbrauchen. Damit steht er stellvertretend für Europas mutlose Politiker - zu denen auch Kanzlerin Merkel gehört.

Stefan Ulrich

EU-Gipfel: Staaten vs. Kommission
:Ein Riss im gemeinsamen Haus

Der Streit über die französische Roma-Politik zeigt, wie sehr Staaten und EU-Kommission auseinanderdriften. Deren Präsident Barroso gibt sich gern als oberster Europäer - doch Frankreichs Präsident Sarkzy und Bundeskanzlerin Merkel sind dabei, ihn zu demontieren.

Martin Winter, Brüssel

Roma-Debatte bestimmt EU-Gipfel
:Zoff statt Diplomatie

Beim EU-Gipfel fliegen die Fetzen: Im Streit über die französische Roma-Politik und den Nazi-Vergleich einer EU-Kommisarin geraten Präsident Sarkozy und Kommissionspräsident Barroso heftig aneinander. Auch Kanzlerin Merkel schaltet sich ein.

G-20-Treffen in Toronto
:Der Kreis der Großen

Euro-Krise, Stresstest, Welt retten: Beim G-20-Gipfel in Kanada geht es um große Dinge. Die wichtigsten Staats- und Regierungschefs entscheiden über die Geschicke der Welt. Wer mischt mit?

In Bildern.

Politik kompakt
:Clinton: Neustart der Nahost-Friedensgespräche

In der kommenden Woche sollen die indirekten Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern beginnen - unter Vermittlung der USA. Kurzmeldungen im Überblick

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