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Transferblog:Thiago angeblich mit Liverpool einig

Thiago Alcantara do Nascimento of FC Bayern Munich during the German DFB Pokal quarter final match between FC Schalke 0

Bald im Trikot des FC Liverpool zu bewundern? Bayerns Mittelfeldspieler Thiago.

(Foto: imago images/VI Images)

Das berichtet die spanische Zeitung "Sport" - auch die Verhandlungen mit dem FC Bayern seien fortgeschritten. Christian Gentner verlängert bei Union Berlin.

Bundesliga/Premier League: Der FC Liverpool arbeitet nach einem Bericht der spanischen Zeitung Sport intensiv an der Verpflichtung von Bayern Münchens Mittelfeldspieler Thiago. Das Blatt schrieb am Freitag, dass sich der Spanier mit dem Team von der Insel und Trainer Jürgen Klopp bereits einig sei. Die Verhandlungen mit den Bayern seien fortgeschritten, über die Ablösesumme aber gebe es noch keinen Deal. Der 29-Jährige hat in München noch einen Vertrag bis 2021, diesen bislang aber nicht - wie von Bayern gewünscht - verlängert. Thiago war 2013 vom FC Barcelona nach München gewechselt. Für Trainer Hansi Flick ist der Aufbauspieler ein zentrales Element auf dem Feld. Der Coach betonte jüngst mehrfach, Thiago unbedingt halten zu wollen.

Bundesliga: Christian Gentner und Union Berlin haben sich auf eine Verlängerung des Ende Juni ausgelaufenen Vertrages geeinigt. Über die genaue Laufzeit machte der Klub keine Angaben. Der 34 Jahre alte Mittelfeldspieler war in der Vorsaison vom VfB Stuttgart zu Union gewechselt und hatte sich beim Bundesliga-Neuling einen Stammplatz im defensiven Mittelfeld erkämpft. "Für mich war klar, dass ich weiterhin professionell Fußball spielen möchte und ich freue mich, dass auch weiterhin für den 1. FC Union Berlin zu tun", sagte Gentner. Mit Union erneut die Klasse zu halten, sei für ihn "eine enorme Motivation".

Serie A: Der Wechsel des zuletzt von Real Madrid an Borussia Dortmund ausgeliehenen Achraf Hakimi zu Inter Mailand ist perfekt. Der Marokkaner unterschrieb beim 18-maligen italienischen Meister wie erwartet einen Fünfjahresvertrag. Madrid soll durch den Verkauf von Hakimi rund 40 Millionen Euro erhalten. Laut italienischen Medienberichten soll der Rechtsverteidiger rund fünf Millionen Euro pro Jahr bei den Lombarden verdienen.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hätte den 21-Jährigen nach seiner zweijährigen Leihe (73 Pflichtspiele, 12 Tore) gerne gehalten, doch die aufgerufene Ablöse wollte der deutsche Vizemeister nicht bezahlen. Hakimi kehrte gar nicht erst in die spanische Hauptstadt zurück, bereits am Dienstag hatte er in Mailand den Medizincheck absolviert. Er werde die "gelbe Wand niemals vergessen", schrieb er in den sozialen Medien.

© Sz.de/dpa/sid/schm
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