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Sport:Volleys-Chef: Sport-Events sind kein Corona-Hotspot

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Kaweh Niroomand sieht Sportveranstaltungen nicht als Corona-Hotspots. Foto: Andreas Gora/dpa (Foto: dpa)

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Berlin (dpa) - Kaweh Niroomand sieht Sportveranstaltungen nicht als Corona-Hotspots. "Das ist völliger Blödsinn", sagte der Manager des Berliner Bundesligisten BR Volleys der "Berliner Morgenpost".

Niroomand, der auch Sprecher der Berliner Proficlubs und Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist, reagierte damit auf eine Aussage von Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz. Der hatte am Dienstag gesagt, dass Sportevents ohne Fans ein Mittel seien, "um nicht dazu beizutragen, dass an der Infektionsschraube weiter nach oben gedreht wird".

"Ich habe hohen Respekt vor dem Finanzsenator, aber das scheint mir nicht unbedingt in Kenntnis von Fakten gesagt worden zu sein", wird Noroomand zitiert. Deutschlandweit sei nicht ein Fall bekannt, bei dem nach einem Fußball-, Handball-, Volleyball- oder Basketballspiel ein Corona-Ausbruch verzeichnet werden musste.

Der Berliner Senat hat beschossen, dass nur noch 500 statt bisher 5000 Besucher bei Sport-Events unter freiem Himmel und höchstens 300 statt 1000 in der Halle zugelassen sein sollen. Nach Prüfung eines Hygienekonzepts durch die für Gesundheit zuständige Senatsverwaltung könne diese Beschränkung allerdings geändert oder aufgehoben werden, teilte der Senat als Erläuterung der geänderten Infektionsschutzverordnung mit.

© dpa-infocom, dpa:201028-99-112261/2

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