Nur weiße Männer

So sah sie aus, die Ehrentafel der bisherigen Fifa-Präsidenten, bevor Gianni Infantino übernahm. Nicht besonders lang, nur acht verschiedene Personen leiteten den Weltfußballverband seit seiner Gründung im Jahr 1904. Alle Chefs waren Männer, die teilweise sogar mehr als 30 Jahre ihr Amt bekleideten. Seit jeher ist die Fifa ein im Handelsregister eingetragener Verein im Sinne des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. Das heißt auch, dass der Verband eigentlich keine finanziellen Gewinne machen darf. Die Einnahmen, die beispielsweise bei Fußball-Weltmeisterschaften erzielt werden, müssen intern wieder investiert werden. Ob und wie das geschieht, darüber streiten Beobachter seit Jahren.

Bild: imago sportfotodienst 5. Juni 2019, 09:512019-06-05 09:51:18 © SZ.de/hum/ebc