FC Bayern:Eskalation mit Ansage

Lesezeit: 3 min

FC Bayern: Präsident Herbert Hainer auf der Mitgliederversammlung 2021

Die Mitgliederversammlung des FC Bayern war noch keine Abwahl, aber ein Denkzettel für Präsident Herbert Hainer.

(Foto: Christof Stache/AFP)

Wenn der FC Bayern seine Mitglieder behandelt, wie er sie behandelt, muss sich der Klub nicht wundern, wenn ihm das Thema Katar auf der Mitgliederversammlung derart um die Ohren fliegt.

Kommentar von Martin Schneider

Man muss sich das mal vorstellen: Da stehen nach der Jahreshauptversammlung des FC Bayern noch zwei Mitglieder auf, um zu reden. Ein Mann stellt sich in der Halle auf einen Stuhl und spricht zu einer Masse an Menschen, die sich um ihn scharen - ein Hauch von Revolution. Das Mitglied spricht unter anderem über den Rassismus-Skandal am Campus des FC Bayern, also durchaus ein relevantes Thema im Verein. Warum steht er auf dem Stuhl? Weil sein Wortbeitrag nicht mehr zugelassen wurde - Präsident Herbert Hainer hatte die Versammlung unter lauten Buhrufen und Protesten beendet. Das andere Bayern-Mitglied, das reden will, ist Uli Hoeneß. Der stellt sich nicht auf einen Stuhl, sondern geht zum Mikrofon auf die Bühne. Doch nach einer kurzen Bedenkpause geht er wieder runter. Fassungslos über das, was in den vergangenen fünf Stunden passiert ist.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
alles liebe
Liebe und Partnerschaft
Diese roten Flaggen gibt es in der Liebe
Coronavirus
Wie gefährdet sind Kinder?
Reden wir über Geld
"Überlegen Sie sich sehr gut, wem Sie davon erzählen"
Johannes Wimmer
Medizin
"Ich wollte nie wieder so hilflos sein wie damals"
Erziehung
"Du bist nicht mehr meine Freundin"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB