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Debatten beim FC Schalke 04:Heldt will nichts kommentieren

Horst Heldt will das nicht kommentieren, was einerseits verständlich ist, da die laufende Saison in ihre entscheidende Phase einbiegt und Keller keinen Sportchef braucht, der ihm in den Zeiten des Aufschwungs die Perspektive versagt. Was andererseits aber auch bezeichnend ist, da Veh sozusagen die nächstliegende Lösung wäre: renommierter Fachmann, profilierte Persönlichkeit und obendrein mit Saisonschluss ungebunden.

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Vehs Arbeitsverhältnis mit Eintracht Frankfurt endet am 30. Juni, über die Fortsetzung des Engagements haben beide Seiten noch nicht gesprochen. Bei der Eintracht verfolgt man die Spekulationen um Schalke mit Argwohn und nicht ohne Ärger. Doch die Frankfurter können sich gegen das Gerede ebenso wenig wehren wie die Schalker. In beiden Klubs sind die Verantwortlichen darum bemüht, den Einfluss der ungewissen Personalien auf den laufenden Hochbetrieb zu begrenzen.

Die persönliche Beziehung zwischen Heldt und Veh ist durch Härten erprobt. Sie wurden 2007 beim VfB Stuttgart zusammen Meister, zogen in demselben Sommer ins Pokalfinale ein (2:3 gegen Nürnberg) - und knapp anderthalb Jahre später hat der Manager den Meistertrainer entlassen. Dem guten Verhältnis hat das offenbar dennoch nicht geschadet.

Immer noch nicht widerlegt ist außerdem die Meldung, dass Schalke dem Champions-League-Sieger Roberto di Matteo, 42, einen Antrag gemacht habe. Der Schweizer aus Schaffhausen, der 34 Länderspiele für Italien bestritt und bis in den Herbst den FC Chelsea betreute (mit dem er im Mai 2012 gegen den FC Bayern triumphierte), ist begehrt. Zuletzt hat ihn angeblich AS Rom anzuwerben versucht, er soll abgesagt haben.

Di Matteo auf Schalke? Klingt erst mal unwahrscheinlich, dass ein polyglotter Mann seiner Reputation samt seiner drei Kinder aus London nach Gelsenkirchen-Buer umzieht. Aber das hat man bei Raúl auch schon gesagt, und der spanische Weltstar hat sich dann in Düsseldorf - dem Schalker Villenvorort - sehr wohl gefühlt. Konsequenterweise sagt Heldt auch zu diesem Namen nichts. Hier und jetzt, so betont er, heißt Schalkes Trainer Jens Keller.

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