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Tipps für Los Angeles:Weitere Sehenswürdigkeiten, Transport und ein Imbiss

Hier verrät Ihnen Jörg Häntzschel weitere Sehenswürdigkeiten, was Sie sich in Los Angeles sparen können, wie Sie am besten durch die Stadt kommen und wo es den besten Imbiss für unterwegs gibt.

Städtereise-Tipps von SZ-Korrespondenten Los Angeles Kalifornien USA Freeway

Ohne Auto kommen Touristen in Los Angeles nur schwer zurecht - auch wenn der Verkehr auf den Freeways zweimal täglich zusammenbricht.

(Foto: AFP)

Was ist noch sehenswert?

LAs ärmere Viertel: Watts mit den Watts Towers, dem rätselhaften Lebenswerk des Bauarbeiters und Outsider-Künstlers Simon Rodia; oder Downtown mit dem Grand Central Market und Clifton's Cafeteria.

Welches Viertel sollten Sie unbedingt besuchen?

Beverly Hills, Bel Air und Pacific Palisades. Ob mit oder ohne "Star Map" durch die Milliardärsschluchten zwischen Sunset Boulevard und Mulholland Drive zu cruisen, macht größten Spaß. Anschließend können Sie sich am Highway 1 Richtung Malibu einen schönen Badeplatz suchen.

Den schönsten Blick auf Los Angeles haben Sie ...

... vom Griffith Observatory, am besten in einer der raren smogfreien Nächte.

Das können Sie sich in Los Angeles sparen:

Den Hollywood Boulevard rund um den früher Kodak und heute Dolby Theatre genannten Schauplatz der Oscar-Verleihung. Statt Stars treffen Sie dort vor allem Touristen und Obdachlose. Verzichten Sie außerdem auf den meist zum Scheitern verurteilten Versuch, sich zum Fuß des Hollywood-Zeichens durchzuschlagen. Lohnender ist eine Wanderung über die Hügellandschaft des benachbarten Griffith Park. Einfach am Observatory parken und loslaufen.

So kommen Sie am besten durch die Stadt:

Am einfachsten mit dem Auto. Andernfalls probieren Sie es mit dem Auto. Oder Sie nehmen doch das Auto. - Ja, es gibt immer mehr Freaks, die mit dem Fahrrad oder gar zu Fuß unterwegs sind, und auch U-Bahn- und Trambahnlinien soll es geben. Doch im Gegensatz zu den meisten anderen Städten kommen Sie der Realität der Stadt damit nicht näher. Was nicht heißen soll, dass Autofahren in LA nur Freude macht. Ganz im Gegenteil. Irgendwann, vielleicht in den Fünfzigern, war LA wohl die wahrgewordene Utopie der autogerechten Stadt. Seitdem bringen Millionen Fahrer den Spaghettiteller von Freeways zweimal täglich zum Kollaps. Auf den Nebenstraßen geht es übrigens noch schlimmer zu.

Steigen Sie bloß nicht ....

... in die winzige Straßenbahn "Angels Flight" am Bunker Hill in der Innenstadt. Das Bähnchen, das so funktioniert wie die Cable Cars in San Francisco, rühmt sich, "die kürzeste Eisenbahn der Welt" zu sein. Und ist genau deshalb den Besuch nicht wert.

Wenn Sie hungrig werden, probieren Sie unbedingt ...

... die unendlichen Varianten mexikanischer Küche, die mit dem Enchilada- und Corona-Klischee wenig zu tun haben. Unter den Ingredienzen: zerriebene Gusano-Würmer, geröstete Heuschrecken und Skorpione, die im Mescal-Schnaps schwimmen, zum Beispiel im Restaurant Guelaguetza auf dem Olympic Boulevard in Koreatown. Wenn sich ein bis zwei Tage später der Hunger zurückmeldet, bietet sich in derselben Gegend ein koreanischer Barbecue an.

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