In einer etwas muffig riechenden Höhle wird in 15 Minuten mit Bildern, bunten Lichtstrahlen und Musik die biblische Schöpfungsgeschichte erzählt. "Que lindo", "Wie schön", raunen viele der Zuschauer. In der ersten Reihe sitzen Kinder mit offenem Mund, dahinter Eltern und Großmütter. Nach der Erschaffung der Welt schlendern die Besucher durch das kleine Dorf. Vergangenheit und Gegenwart vermischen sich. Hier Mutter Teresa, dort eine Nachbildung der Klagemauer in Jerusalem, in deren Fugen die Besucher wie beim Original kleine Zettel mit Gebeten stecken können, dazwischen grüßt sogar eine Gandhi-Figur. Eine Kapelle spielt orientalische Musik im römischen Palast, eine Bauchtänzerin dreht ihre Runden fürs Ambiente, Kinder mit rosa Zuckerwatte rennen vorbei. Auf einem künstlichen Hügel am Rande des Dorfes ...

Bild: dpa 14. November 2010, 18:462010-11-14 18:46:24 © sueddeutsche.de, dpa, Sabrina Scholz/kaeb