:Chinas Wirtschaftswachstum: Zu gut, um wahr zu sein?
China meldet erneut exakt das gewünschte Wirtschaftswachstum von fünf Prozent. Doch Handelskrieg, Immobilienkrise und schwacher Konsum werfen die Frage auf, wie belastbar diese Zahl ist.
MeinungMercosur-Abkommen
:Europa hat auch mal einen Grund zu feiern
Nach einem Vierteljahrhundert Verhandlungen ist das Abkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten tatsächlich unterschrieben. Gerade in diesen Tagen zeigt sich, warum das gut ist.
Weltwirtschaft
:Wie Trump Chinas Strategie durchkreuzt
Jahrelang investierte China dort, wo sich der Westen zurückzog. Doch greift Washington nun immer unverhohlener in dieses System ein. Venezuela und Iran werden zu Stresstests für die chinesische Planwirtschaft.
Geopolitik
:Venezuela ist nur der Anfang
Kolumbien, Kuba, Brasilien: US-Präsident Trump mischt sich in die inneren Angelegenheiten vieler lateinamerikanischer Staaten ein. Was ihn dabei antreibt – und warum er auch in Zukunft keine Ruhe geben wird.
Europa
:Spaniens besonderer Draht nach Venezuela
Madrids Verbindungen zur ehemaligen Kolonie sind vielfältig – es geht um Auswanderer und wirtschaftliche Interessen. Und noch immer wirft ein geheimnisvoller Besuch von Vizepräsidentin Delcy Rodríguez Fragen auf.
Venezuela
:Maduro plädiert auf „nicht schuldig“
Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro sagt bei seinem ersten Termin vor Gericht in New York, er sei entführt worden. Sein Anwalt will die Umstände der Gefangennahme thematisieren.
US-Angriff auf Venezuela
:„Wir Venezolaner fühlen uns schon seit Jahren angegriffen – von unserem eigenen Regime“
Während vielerorts das völkerrechtswidrige Vorgehen der USA kritisiert wird, feiern zahlreiche Exil-Venezolaner den Sturz von Machthaber Nicolás Maduro. Wie blicken in Deutschland lebende Venezolaner auf die jüngsten Entwicklungen? Ein Gespräch mit Luisa Ramirez, Mitkoordinatorin der venezolanischen Diaspora.
Venezuela
:US-Interventionen in Lateinamerika: Wiederholt sich die Geschichte?
US-Präsident Donald Trump will einen Machtwechsel in Venezuela. Das erinnert an das Vorgehen im Kalten Krieg.
MeinungDrogen
:Auf den Straßen Lateinamerikas herrscht tödliche Stille
Auf dem Kontinent geht die Angst um vor der Macht und Gewalt der Kartelle. Das ist auch der Grund, warum dort so viele Menschen Kandidaten der extremen Rechten wählen – wie soeben in Chile: Die Populisten versprechen Sicherheit.
Südamerika
:Rechtspolitiker Kast gewinnt Präsidentschaftswahl in Chile
Der deutschstämmige Kandidat setzt sich in der Stichwahl mit rund 59 Prozent der Stimmen gegen Jeannette Jara von der linksgerichteten Regierungspartei durch. Kast steht für einen harten gegen Kriminalität und illegale Migration.
Honduras
:Nur wenige Tausend Stimmen Unterschied bei Präsidentschaftswahl
Der Abstand zwischen dem zentristischen und dem konservativen Kandidaten beträgt laut Wahlbehörde weniger als 14 000 Stimmen. Bei der Auszählung gibt es große Probleme. US-Präsident Trump erhebt ohne Belege Betrugsvorwürfe.
Schreibwaren
:Warum Pelikan und Co. in der Krise stecken
Pelikan, Faber-Castell, Schwan-Stabilo – die deutschen Schreibgeräte-Hersteller haben eine lange Tradition. Nun aber haben sie mit mehreren Problemen auf einmal zu kämpfen.
Lateinamerikanische Filmtage in München
:19 Überraschungen und ein Oscar-Anwärter
Wildnis und Zivilisation: Bei den Lateinamerikanischen Filmtagen München werden neue Filme aus Argentinien, Kolumbien und Peru gezeigt – auch einer der besten Filme des Jahres.
USA
:Adiós Amigos: Trumps Verrat an den Venezolanern
In Doral bei Miami leben Zehntausende Venezolaner, die wegen Maduro in die USA geflohen sind. Für viele von ihnen war Trump eine Art Retter, bis klar wurde, dass er sie vor allem schnell loswerden will. Die Geschichte eines Verrats.
MeinungWahl in Chile
:Das war’s dann wohl mit der linken Welle in Lateinamerika
Wieder fahren die Rechten einen Sieg ein: Die erste Runde der Präsidentenwahl gewinnt ein Erzreaktionärer. Der Kontinent nimmt Abschied von sozialen Bewegungen.
Chile
:Rechter Hardliner zieht als Favorit in die Stichwahl ein
Die linke Kandidatin Jeannette Jara liegt zwar vorn. Dennoch sehen Meinungsforscher die besseren Karten für den Rechts-außen-Politiker José Antonio Kast. Das liegt auch am bisherigen glücklosen Staatschef.
US-Aufmarsch in der Karibik
:Besser die Klappe halten
Angesichts der furchteinflößenden US-Armada in der Karibik scheuen Venezuelas lateinamerikanische Nachbarn vor allzu lautstarken Solidaritätsbekundungen zurück.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:US-Militäroperation „Southern Spear“: Venezuela hat konkrete Pläne für Guerilla-Krieg
Angeblich will die USA den Drogenschmuggel im Karibischen Meer unterbinden. Aber die Drohung richtet sich direkt auf Venezuelas Diktator. Wie reagiert der auf die Bedrohung?
Pressefreiheit in Lateinamerika
:Unter dem Druck der Mächtigen
Exil oder Gefängnis, vor dieser Wahl stehen viele Journalisten in Mittelamerika. Beim Forocap-Treffen in Guatemala wird diskutiert, wie kritisches Berichten trotzdem funktionieren kann. Die Konferenz gilt als Seismograf für die politische Lage in der Region.
MeinungUSA
:Trumps Kanonenbootpolitik gegen Venezuela und andere hilft wenig gegen Kokain
Mit Luftangriffen auf Schiffe in der Karibik und einer militärischen Drohkulisse will der US-Präsident angeblich gegen die Drogenkartelle in Südamerika vorgehen. Mit Gewalt aber hat Washington dort noch nie etwas erreicht.
Wirtschaft
:„Wir sollten uns Milei nicht zum Vorbild nehmen“
Die einen sehen ihn als Heilsbringer, die anderen als Chaoten mit Kettensäge. Was aber hat Argentiniens Präsident wirtschaftlich erreicht – und könnte sich das kriselnde Deutschland von ihm etwas abschauen? Ein Expertengespräch.
Peru
:Die Präsidentin ist weg, doch das Land wird kaum zur Ruhe kommen
Es ist ein Kunststück, sich als Staatschefin so unbeliebt zu machen wie Dina Boluarte in Peru. Was hinter ihrer Absetzung steckt – und warum es wenig Aussicht gibt, dass sich die Lage in dem Andenstaat in den nächsten Monaten bessert.
Katholische Kirche
:Der Papst fordert eine „radikale Parteinahme für die Schwächsten“
Der Vatikan hat das erste Lehrschreiben von Papst Leo XIV. veröffentlicht. Darin übernimmt der Pontifex die Kapitalismuskritik seines Vorgängers Franziskus – und blickt besorgt auf die USA.
Iran-Contra-Affäre
:Tatsächlich … Liebe
Oliver North und Fawn Hall, zwei Protagonisten der Iran-Contra-Affäre, die Ronald Reagan in den Achtzigerjahren fast seine Präsidentschaft kostete, haben geheiratet. Bei der Beerdigung von North’ Frau sollen sie sich wiederbegegnet sein.
Kolumbien
:Präsidentschaftsbewerber stirbt nach Attentat
Ein 15-Jähriger schießt Miguel Uribe Turbay in den Kopf, nun erliegt dieser seinen Verletzungen. Der Tod des konservativen Politikers weckt in Kolumbien böse Erinnerungen.
Luftfahrt
:Wie Lufthansa in Südamerika wachsen will
Die Südatlantikstrecken sind eine Schwäche der Lufthansa. Trotzdem zieht sie sich aus dem Bieterrennen um Air Europa zurück. Umso wichtiger wird nun der Fall TAP Air Portugal.
Zum Tod von Eddie Palmieri
:Brillante Nervensäge
„Madman of Salsa“: Eddie Palmieri, vulkanischer Pianist und Pionier der Musik der Latinos in New York, ist tot.
Handelsstreit
:Wie Trumps Zölle Deutschland jetzt schon treffen
60 Prozent der deutschen Industrie leiden bereits unter den Strafabgaben des US-Präsidenten. Ein Handelsdeal scheint greifbar – aber der kommt Europa wohl teuer zu stehen.
Klub-WM
:Stadion? Zu gefährlich!
Fußballbegeisterung in den USA haben vor allem Einwanderer aus Lateinamerika ausgelöst. Ausgerechnet für viele von ihnen ist ein Stadionbesuch bei der Klub-WM riskant – weil sie dort in die Fänge der Abschiebebehörde geraten könnten.
USA
:Nimm von den Schwachen
Donald Trump will eine Steuer auf die Auslandsüberweisungen erheben, mit denen Migranten ihren Familien Geld nach Hause schicken. Was das für die Empfänger in Lateinamerika und Afrika bedeutet – und warum es den USA schaden könnte.
Gefängnisse in Lateinamerika
:Schöner sitzen
Die ehemaligen Folterknechte des chilenischen Ex-Diktators Augusto Pinochet verbüßen ihre Haftstrafen bisher in einem recht netten Privatgefängnis. Doch damit soll jetzt Schluss sein.
Nachruf: Mario Vargas Llosa
:Ein wahrer Kosmopolit
Er schrieb gegen Autoritäten an und wurde selbst zur Autorität: Der peruanische Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa ist gestorben. Er erlebte die größten Ehren, aber auch scharfe Angriffe, als er sich gegen die Linkspopulisten wendete.
Autoritäre Politik
:In Trumps Windschatten
Die Lügen werden schamloser, das Vorgehen gegen Widersacher wird härter: Manch ein Staats- und Regierungschef fühlt sich vom neuen US-Präsidenten inspiriert. So bekommen autokratische Tendenzen eine neue Dynamik.
Putsch-Prozess gegen Brasiliens Ex-Präsident
:Jair Bolsonaro muss vor Gericht
Dem ehemaligen Staatschef von Brasilien wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, einen Putsch geplant zu haben – und sogar die Ermordung politischer Gegner. Der Oberste Gerichtshof hat die Anklage nun zugelassen.
„Für immer hier“ im Kino
:Und dann haben sie Papa mitgenommen
Das Oscar-prämierte Drama „Für immer hier“ erzählt auf berührende Weise vom Schicksal einer Familie während der brasilianischen Militärdiktatur.
Neues Album von Bad Bunny
:Der Kulturbotschafter
Der Puerto-Ricaner Bad Bunny war jahrelang der meistgestreamte Popsänger der Welt – hierzulande ist er trotzdem vielen völlig unbekannt. Eine Phänomenologie anlässlich seines tollen neuen Albums.
Netflix-Serie „Hundert Jahre Einsamkeit“
:„Nicht mal, wenn ich tot bin!“
Was hätte der Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez nur von dieser Netflix-Version von „Hundert Jahre Einsamkeit“ gehalten? Ein Freund macht sich Gedanken über das, was Literatur und Film leisten kann.
Costa Rica
:Ein Land auf Koks
Costa Rica galt als Vorzeigestaat in Lateinamerika, sie haben hier nicht mal eine Armee. Aber jetzt wird die Republik von Kokain überflutet und Mütter machen aus Kinderzimmern Bunker. War es das mit dem Paradies?
Lateinamerika
:Südliche Nachbarn blicken mit gemischten Gefühlen auf Trump
Keine Weltgegend ist so eng mit den USA verbunden wie Lateinamerika. Hier reagiert man teils mit Hoffnung, teils mit Sorge auf den Sieg Trumps: Was seine zweite Amtszeit für die Region bedeutet.
Bolivien
:Ein Ex-Präsident im Hungerstreik
Nach einem angeblichen Mordanschlag gegen ihn führt Boliviens ehemaliger Staatschef Evo Morales einen Machtkampf mit der Regierung.
Länder-Filmfestivals in München
:In Filmen einmal um die ganze Welt
Im November finden in München wieder mehrere Länder-Filmfestivals statt. Auf dem Programm stehen selten gezeigte Werke aus Lateinamerika, China, Italien, Rumänien, Griechenland und der Schweiz. Ein cineastischer Reiseüberblick.
Kuba
:Der Präsident hat wohl noch Strom
Miguel Díaz-Canel übernahm vor fünf Jahren die Macht von den Castros, und viele dachten, nun werde es besser. Jetzt sitzt praktisch das ganze Land im Dunkeln, und die Leute zeigen auf ihre Weise, was sie vom Regime halten.
SZ-Recherchepodcast „Das Thema“
:Argentinien: Ein Jahr unter Javier Mileis Anarchokapitalismus
Seit bald einem Jahr ist Javier Milei Präsident. Hat er Argentinien so radikal mit der Kettensäge verändert, wie er es versprochen hatte?
Venezuela
:Terror vor der Haustür
Diktator Nicolás Maduro hat noch immer keine Beweise geliefert für seinen umstrittenen Wahlsieg. Dafür geht das Regime umso härter gegen Demonstranten und Opposition vor.
MeinungLateinamerika
:Alberto Fujimori hat sich an der Demokratie versündigt. Er wäre der falsche Präsident für Peru.
Wie viele Länder des Kontinents leidet Peru an Armut und Gewalt. Der bald 86-jährige, aus dem Gefängnis entlassene Rechts-außen-Politiker Alberto Fujimori würde als Präsident alles nur noch schlimmer machen.
USA
:Stirb leise
Es sind vor allem lateinamerikanische Wanderarbeiter, die die Vereinigten Staaten von Amerika am Laufen halten. Und manchmal sterben sie dabei, wie beim Einsturz der Francis Scott Key Bridge in Baltimore. Interessiert nur keinen.
Venezuela und USA
:Alles auf Anfang
Kurze Zeit hatte es so ausgesehen, als würde sich das Regime in Caracas politisch öffnen. Doch nun kehrt die Repression im Land zurück - und die USA reaktivieren die Sanktionen.
Irans Verbündete
:Das Anti-USA-Netzwerk
Nicht nur im Nahen Osten hat Iran Verbündete: Warum das Mullah-Regime auch auf Unterstützung aus Lateinamerika und Nordkorea zählen kann.
Lateinamerika
:Härte macht Schule
In El Salvador hat Präsident Bukele mit eiserner Hand die kriminellen Banden unter Kontrolle gebracht. Überall auf dem Kontinent findet er Nachahmer. Jetzt auch im Krisenstaat Ecuador.
Venezuela
:Volle Kraft zurück
Kurz hatte es so ausgesehen, als herrsche politisches Tauwetter in Venezuela. Nun aber bedient sich das Regime in Caracas wieder der alten Härte.