Internationale Beziehungen:Der zweite kalte Krieg ist vertagt

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Internationale Beziehungen: Auf Konfrontation haben sie verzichtet: Chinas Staatspräsident Xi Jinping und der US-amerikanische Präsident Joe Biden beim G-20-Gipfel auf Bali.

Auf Konfrontation haben sie verzichtet: Chinas Staatspräsident Xi Jinping und der US-amerikanische Präsident Joe Biden beim G-20-Gipfel auf Bali.

(Foto: Alex Brandon/AP)

Die Gipfelwoche in Asien endet, und die Konfrontation zwischen China und den USA fällt aus. Aufsteigende Nationen wie Indien oder Indonesien strotzen vor Selbstbewusstsein. Und Russland ist zunehmend isoliert.

Von Stefan Kornelius, München

Wer die Geschichte des frühen 21. Jahrhunderts schreibt, könnte für die 45. und 46. Kalenderwoche 2022 eine Trendwende im politischen Weltklima feststellen. Es sind die Tage, die mit der US-Zwischenwahl begonnen haben und mit dem Klimagipfel in Ägypten enden. Dazwischen liegen zwei Wochen der Reisediplomatie, wie sie die Staaten der Welt seit Ausbruch der Pandemie nicht mehr erlebt haben. Die Botschaft dieses Ringelreihens, der sich bemerkenswerterweise vor allem in Asien abspielte: Und sie reden doch.

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