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Datenleak enthüllt Geld-Pipeline in den Westen.

(Foto: Illustration: Stefan Dimitrov)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Fabian Swidrak

Der Tag kompakt

EXKLUSIV Datenleak enthüllt Geld-Pipeline in den Westen. Ein neues Datenleak enthüllt ein großangelegtes System, das Geld aus Russland in den Westen gepumpt hat. Es ermöglichte Politikern, Geschäftsleuten und Kriminellen, Geld zu waschen, Steuern zu hinterziehen und Vermögen zu verstecken. Zu den Profiteuren zählt auch ein guter Freund von Wladimir Putin. Von Hannes Munzinger, Frederik Obermaier und Bastian Obermayer

EU-Verkehrsausschuss stimmt für Ende der Zeitumstellung. Die Abgeordneten votierten für eine Abschaffung im Jahr 2021. Ob die Zeitumstellung wirklich beendet wird, ist dennoch unklar, da die EU-Mitgliedstaaten sich bisher nicht auf eine Position einigen können. Zur Nachricht

Bundesregierung beschäftigt Berater für 1,1 Milliarden Euro. Momentan hat die Regierung 903 Beraterverträge laufen. Am meisten Geld gibt das Bundesinnenministerium für Berater aus. Im Verteidigungsministerium scheint es im Zuge des Skandals weniger Verträge zu geben. Die Details

Unterschiede zwischen Ost und West weiterhin sehr hoch. Die Wirtschaft im Osten Deutschlands ist weniger produktiv, es gibt mehr Schulabbrecher und weniger qualifiziertes Personal als im Westen. Einer Studie zufolge liegt das auch an einer verfehlten Subventionspolitik. Von Jacqueline Lang

Zwölfjährige aus Campingwagen befreit. Die Polizei in Bonn hat ein seit Tagen vermisstes Mädchen in einem Wohnwagen gefunden. Wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch wird gegen einen 54-Jährigen ermittelt. Zur Meldung

"The Prodigy"-Frontmann Keith Flint gestorben. Der Sänger wurde am Wochenende tot in seiner Wohnung in Essex aufgefunden. Er wurde 49 Jahre alt. Zur Nachricht. Flint war der erste Rockstar der elektronischen Tanzmusik. Und ein Feuerteufel in einer Zeit, in der Feuerzeuge-Schwenken wieder massentauglicher wurde. Ein Nachruf von David Pfeiffer

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

AW: AW: AW: Schluss damit! Einst eine geniale Erfindung, heute nur noch eine Plage: Es wird Zeit, die E-Mail abzuschaffen. Kommentar von Felicitas Wilke

Chinas großes Ski-Casting. In Peking 2022 will China eine Weltmacht werden - auf Schnee. Ein Skilehrer aus Garmisch soll helfen, den Skisport zu verstehen. Unterwegs mit Athleten, die zu Medaillenhoffnungen gedrillt werden - und zum ersten Mal auf Skiern stehen. Von Thomas Gröbner

Gebt dem Karneval das Subversive zurück. Kramp-Karrenbauers Witz über Intersexuelle kommt von oben und geht auf die Kosten derer da unten. Das widerspricht der Grundidee des Karnevals. Kommentar von Matthias Drobinski

SZ-Leser diskutieren​

Humor und Politik - geht das zusammen? Ja, durchaus, findet Monikamm207 - aber nur, wenn sie es können. "Der kabarettistische Witz, der zum Karneval gehört, braucht die schnelle, scharfe, redegewandte Zunge. Die Spitzen, die verschossen werden, müssen sitzen, ins Schwarze treffen. Kramp-Karrenbauer kann das meines Erachtens nicht." Schnolfi hätte "solche Hämmer eher aus der AfD-Ecke erwartet". Kramp-Karrenbauer hätte noch sehr viel Nachholbedarf und ist aus seiner Sicht nicht für den Bundeskanzlerinnen-Job geeignet. Hoppster hingegen hält die Diskussion um die Karnevalsrede der CDU-Chefin für überzogen: "Wer sich die 'Verteidigungsrede' in der Fernsehaufzeichnung angesehen hat, weiß, wie der Beitrag einzuordnen ist. Lasst doch mal die Kirche im Dorf." Diskutieren Sie mit.