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SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig ist - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Von Matthias Fiedler

Trump ließ sich vom Militärdienst befreien. Der republikanische Präsidentschaftskandidat steht in der Kritik, weil er die Eltern eines im Irak gefallenen US-Soldaten kritisiert hat. Dabei war er selbst einem Einsatz im Vietnamkrieg entgangen. Den Akten zufolge litt Trump damals an einem Fersensporn. Die medizinische Befreiung aus jener Zeit gibt jedoch Rätsel auf, schreibt Benedikt Peters.

Freistaat Bayern verklagt VW wegen Abgas-Skandal. Der Bayerische Pensionsfonds kündigt an, VW wegen der durch den Abgas-Skandal entstandenen Aktienkursverluste zu verklagen. Dabei geht es Bayerns Finanzminister Söder zufolge um Schadenersatz in Höhe von "maximal 700 000 Euro". In Deutschland ist Volkswagen schon mit diversen Schadenersatzklagen konfrontiert, die zusammen in die Milliarden gehen. Die Klage Söders hätte noch Zeit gehabt, kommentiert Heribert Prantl.

Cameron verteilt kuriose Auszeichnungen. Der britische Ex-Premier David Cameron will 48 Gefolgsleute und Geldgeber mit Orden ehren lassen - darunter auch die Stylistin seiner Frau Samantha. Auf seiner Liste finden sich zudem Namen von Spendern großer Geldbeträge an die Tories. Vetternwirtschaft sei das, wettert die Opposition. Die Details

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Warum Erdoğan in Köln nicht zugeschaltet werden durfte. Der Präsident sollte zu seinen Anhängern sprechen, deutsche Gerichte hatten etwas dagegen. Die Türkei forderte daraufhin eine Begründung. Hier ist sie. Von Heribert Prantl (Text) (Facebook-Video)

Wer "Medaille" twittert, wird bestraft. "Leistung, "Olympia", "Rio" - solche Begriffe dürfen Sponsoren bei den Spielen nicht in Verbindung mit ihren Athleten verbreiten. Das IOC erstaunt mit einer fadenscheinigen Begründung. Von Johannes Knuth

Der deformierte Hund. Herzprobleme, Atemnot, Allergien: Die Englische Bulldogge leidet an unzähligen Gesundheitsproblemen. Forscher machen Züchter für die Qual der Tiere mitverantwortlich. Von Christoph Behrens

SZ-Leser diskutieren

Sollen Medien dem Terror ein Gesicht geben? Das Meinungsbild ist sehr unterschiedlich. Für Frank T. ist es die "Pflicht der Medien, über die Fratzen des Terrors zu berichten". Das habe nichts "mit Sensationsgier zu tun, sondern mit dem Recht auf Information und Strafverfolgung". Autocrator hingegen mahnt Journalisten, sie "sollten grundsätzlich die Art ihrer Berichterstattung zum Terrorismus überdenken. Inzwischen wird an der Grenze zur Hysterie gearbeitet". Diskutieren Sie mit uns.

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