SZ-Podcast "Auf den Punkt":Was konkret vom G7-Gipfel in Elmau bleibt

Lesezeit: 1 min

Die Bilanz G7-Gipfels: Hilfe für die Ukraine, Milliarden gegen Hunger und ein Klimaclub. Doch sind das nur Absichtserklärungen?

Von Paul-Anton Krüger und Lars Langenau

Zum Abschluss des G7-Gipfels in Elmau hat Kanzler Olaf Scholz "die große Kraft demokratischer Bündnisse" betont. Es sei aber auch wichtig gewesen, dass die führenden demokratischen Wirtschaftsmächte nicht unter sich geblieben seien, sondern Länder wie Indien, Indonesien, Argentinien, Senegal und Südafrika an den Tisch geholt hätten. Scholz stellte drei zentrale Botschaften des Gipfels vor: Solidarische Hilfe für die von Russland angegriffene Ukraine, der gemeinsame Kampf gegen Hunger und die Gründung eines Klimaklubs mit Ländern, die wie Deutschland beim Klimaschutz vorangehen wollen.

"Der mit Abstand wichtigste Punkt ist sicher die Unterstützung für die Ukraine", sagt SZ-Korrespondent Paul-Anton Krüger. So werde das Land mit 29,5 Milliarden Dollar im laufenden Haushalt unterstützt. Zudem werde man Kiew langfristig beim Wiederaufbau helfen und kurzfristig weitere humanitäre Hilfe leisten. Auch wollen die G7-Teilnehmer der Ukraine helfen, ihren Weizen zu exportieren. Bei dem Klimaclub habe Scholz betont, dass dies auf "keinen Fall ein exklusiver Club sein" soll. Er wolle da so viele Länder wie möglich einbinden.

Weitere Nachrichten: Angriff auf Einkaufszentrum in der Ukraine, Tote Migranten in Texas in Lastwagen entdeckt, EU-Staaten beraten über Verbrennerverbot.

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