Patzer im US-WahlkampfRomney schmäht Obama-Wähler als "Opfer"

Was Mitt Romney wirklich denkt: In einem heimlich aufgezeichneten Video vor reichen Unterstützern lästert er über seine Mitbürger. Ein Großteil der Amerikaner zahle keine Steuern, koste dem Staat nur Geld. Damit knüpft er an die bisherigen Patzer an, mit denen sich Republikaner und Demokraten im Wahlkampf zur Lachnummer machen. Ein Überblick über die größten Ausrutscher.

Was Mitt Romney wirklich denkt: In einem heimlich aufgezeichneten Video vor reichen Unterstützern lästert er über seine Mitbürger. Ein Großteil der Amerikaner zahle keine Steuern, koste den Staat nur Geld. Damit knüpft er an die bisherigen Patzer an, mit denen sich Republikaner und Demokraten im Wahlkampf zur Lachnummer machen. Ein Überblick über die größten Ausrutscher.

"Obama-Wähler glauben, sie sind Opfer"

Er dachte, er könnte frei reden, er dachte, das, was er sagt, bliebe im Raum. Doch heimlich lief ein Video mit, das fünf Wochen vor der Wahl offenbarte, was Mitt Romney wirklich über Obamas Wähler denkt. 47 Prozent seien Abzocker, die glaubten, sie seien Opfer und die Regierung müsse für sie sorgen, sagte der republikanische Präsidentschaftsbewerber während eines privaten Empfangs für reiche Wahlspender. Als Kandidat für das Weiße Haus sei es seine Aufgabe, "mir über diese Leute keine Sorgen zu machen". Später darauf angesprochen, erklärte Romney, dass er sich "nicht elegant ausgedrückt" habe, er nahm aber nichts zurück. Es ist nicht der erste verbale Patzer der republikanischen Kandidaten:

Bild: AFP 4. September 2012, 16:172012-09-04 16:17:00 © sueddeutsche.de/rai/mikö/fhu/sekr