Maskenaffäre:Sonderbare Telefonate mit dem Minister

Lesezeit: 4 min

Debatte um neue Organspende-Regeln

Georg Nüßlein (M.) 2019 in Berlin mit Gesundheitsminister Spahn und den Abgeordneten Petra Sitte (Linke) und Karl Lauterbach (SPD).

(Foto: Kay Nietfeld/DPA)

Eine Zeugenaussage von Jens Spahn könnte Georg Nüßlein einer Anklage näherbringen. Der damalige CSU-Abgeordnete soll kräftig Druck zugunsten einer Lieferfirma gemacht, seinen Profit aber verschwiegen haben.

Von Klaus Ott, Berlin

Jens Spahn kann sich noch sehr gut erinnern, wie ihm zumute gewesen sei, als der Skandal um seinen langjährigen Unionskollegen Georg Nüßlein begann. Als bekannt wurde, dass der CSU-Abgeordnete Nüßlein beim Verkauf von Corona-Schutzmasken an den Staat heimlich 660 000 Euro Honorar eingestrichen haben sollte, was sich später bestätigte. Gesundheitsminister Spahn (CDU) war da gerade im Bundestag, und er war fassungslos.

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