SZ am Morgen:Nachrichten des Tages - die Übersicht für Eilige

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SZ am Morgen: Die rechte Politikerin Giorgia Meloni könnte die erste Ministerpräsidentin Italiens werden.

Die rechte Politikerin Giorgia Meloni könnte die erste Ministerpräsidentin Italiens werden.

(Foto: GUGLIELMO MANGIAPANE/REUTERS)

Was wichtig ist und wird.

Von Kassian Stroh

Was heute wichtig ist

Italiens Postfaschisten triumphieren. Die nationalistische Rechte gewinnt laut den Hochrechungen die Parlamentswahl. Auch wenn die Lega und Forza Italia Stimmen verlieren, dürfte es für eine gemeinsame Mehrheit des Rechtsbündnisses reichen. Giorgia Meloni, Chefin der Fratelli d'Italia, hat gute Aussichten, die erste Premierministerin des Landes zu werden. Die Linke muss sich vorwerfen, getrennt angetreten zu sein. Zum Artikel (SZ Plus)

EXKLUSIV Betroffene ziehen für bessere Luft vor das Verfassungsgericht. Bisher ging es bei Klagen der Deutschen Umwelthilfe um die Einhaltung von Grenzwerten für Stickstoffdioxid und Feinstaub. Jetzt aber rufen sieben Menschen, die in der Nähe der Messstationen mit den bundesweit höchsten Werten leben, die Richter in Karlsruhe an, um strengere Limits zu erreichen. Ein Erfolg würde neue Verkehrsbeschränkungen nach sich ziehen, zum Beispiel Tempolimits. Zum Artikel (SZ Plus)

EXKLUSIV Ein Deal könnte die schwerste Tarifrunde des Jahres lösen. In dieser Woche treffen sich die IG Metall und die Arbeitgeber zum zweiten Mal zu Verhandlungen. Die Positionen scheinen unvereinbar zu sein, rhetorisch eskaliert der Streit. Doch nach SZ-Informationen könnte am Ende eine gestaffelte Einmalzahlung von bis zu 3000 Euro stehen. Die wäre nach dem dritten Entlastungspaket der Bundesregierung steuer- und abgabenfrei. Zum Artikel (SZ Plus)

Krieg gegen die Ukraine: Die Wut der Russen wächst. In Russland kommt es zu Chaos und Willkür bei der Einberufung von Rekruten, aus vielen Städten werden heftige Proteste gemeldet. Der Kreml reagiert mit Einschüchterung - und einer Personalie. Michail Misinzew soll von nun an als Vize-Verteidigungsminister für Logistik verantwortlich sein. Zum Artikel (SZ Plus)

Neuer Streit über Unabhängigkeit in Katalonien. Fünf Jahre nach dem umstrittenen und für illegal erklärten Abspaltungsreferendum fragen sich die katalanischen Befürworter: Wie nah soll Barcelona an Madrid sein? An dieser Frage könnte nun sogar die Regionalregierung zerbrechen. Zum Artikel

Energiekrise

Stadtwerke und Bundesregierung verhandeln über Schutzschirm. "Wir brauchen Liquiditätshilfen für die Stadtwerke", sagt der Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen angesichts der hohen Gaspreise. Deutschland erhält Flüssiggas aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zum Liveblog

Lindner will Gaspreisbremse ohne neue Schulden. In der TV-Sendung "Anne Will" macht der Bundesfinanzminister noch einmal deutlich, dass er die Gasumlage für gescheitert hält. Auch er will jetzt den Preis für Erdgas deckeln - aber ohne die Schuldenbremse aufzuweichen. Wie er das bezahlen möchte, verrät er weiterhin nicht. Zur TV-Kritik (SZ Plus)

Beim Strompreis kämpft Nord gegen Süd. In Norddeutschland müssen Verbraucher mehr Netzentgelte zahlen, weil bei ihnen die erneuerbaren Energien ausgebaut werden. Die drei Küstenländer Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern fordern nun unterschiedliche Strompreiszonen. Der bayerische Ministerpräsident Söder wütet. Zum Artikel (SZ Plus)

Weitere wichtige Themen:

Bester Dinge

Kohl und Kindeswohl. Eine Studie zeigt: Schon im Mutterleib bringt das Gemüse Babys zum Weinen. Die Hoffnung auf Kohl essende Kleinkinder besteht trotzdem. Zum Artikel

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