SZ am Abend:Nachrichten am 30. November 2021

Lesezeit: 2 min

FILE PHOTO: Final round of coalition talks in Berlin

Olaf Scholz spricht sich für eine allgemeine Impfpflicht aus.

(Foto: REUTERS; Bearbeitung SZ)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Juri Auel

Das Wichtigste zum Coronavirus

Scholz für allgemeine Impfpflicht. Bei den Beratungen mit den Länderchefs plädiert der designierte Kanzler Berichten zufolge für eine fraktionsübergreifende Initiative im Bundestag und eine Umsetzung bis Ende Februar. Künftig sollen auch Zahnärzte und Apotheker impfen. Am Donnerstag sollen bei einer erneuten Bund-Länder-Runde konkrete Maßnahmen beschlossen werden. Corona-News aus Deutschland

Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen waren verfassungsgemäß. Auch Schulschließungen waren nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts mit dem Grundgesetz vereinbar. Die Politik hat auf das richtungsweisende Urteil gewartet. Zum Artikel

Moderna rechnet mit geringerer Wirksamkeit gegen Omikron-Variante. Das Unternehmen geht davon aus, dass es Monate dauern könnte, neue Impfstoffe in großem Maßstab herzustellen. Auch Covid-Medikamente scheinen ersten Tests zufolge an Effektivität einzubüßen. Corona-News weltweit

Auch interessant

Weitere wichtige Themen des Tages

Rechtsextremer Zemmour will Präsident von Frankreich werden. Der Meinungsjournalist hat nun offiziell erklärt, bei der Präsidentschatswahl 2022 in Frankreich anzutreten. Er greift mit seinem Timing bewusst die Konservativen an. Seine ungefiltert rassistischen Auftritte brachten Zemmour mehrfach den Vergleich mit dem ehemaligen US-Präsidenten Trump ein. Zum Artikel

Lebenslange Haft für IS-Anhänger wegen Tod von Fünfjähriger. Taha Al-J. hielt eine Jesidin und ihre Tochter als Sklavinnen. Das kleine Mädchen ließ er qualvoll verdursten. Es ist das weltweit erste Urteil wegen IS-Verbrechen an den Jesiden, sagt der Richter. Nach der Verkündung ist der Angeklagte kurzzeitig nicht mehr ansprechbar. Zum Artikel

EXKLUSIV Antisemitismus-Verdacht bei "Deutsche Welle"-Mitarbeitern. Mehrere Mitarbeiter der arabischen Redaktion der "Deutschen Welle" haben sich in Beiträgen im Internet antiisraelisch bis antisemitisch geäußert. Dies ergab eine umfangreiche Auswertung einer großen Anzahl von Social-Media-Posts und in arabischen Medien erschienener Artikel. Ein Redakteur etwa nannte den Holocaust auf Facebook ein "künstliches Produkt" und äußerte, dass Juden "die Gehirne der Menschen durch Kunst, Medien und Musik" kontrollieren würden. Zum Artikel

Millionen für die Bahn flossen in Fernstraßen und Fluggesellschaften. Der Rechnungshof übt vor dem Abgang von Andreas Scheuer harte Kritik am Finanzgebaren des Verkehrsministers. Von der neuen Regierung fordern die Prüfer vor allem bei der Deutschen Bahn ein Umdenken. Zum Artikel

Ermittler durchsuchen Beratungsfirma PwC. Ausgerechnet bei der Beratung in Steuerverfahren sollen Mitarbeiter getrickst und Umsatzsteuern in Millionenhöhe vermieden haben. Mehr als 250 Beamte waren am Dienstag im Einsatz. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen des Tages:

Das hat heute viele interessiert

Lockdown - jetzt sofort! Das Versprechen, das Land werde nicht noch einmal heruntergefahren, ist nicht mehr zu halten. Wir haben die vierte Welle zu groß werden lassen und das Einzige, das zügig hilft: Kontakte einschränken. Zum Artikel (SZ Plus)

"Unsere Gesellschaft ist nicht bereit, sie aufzunehmen." Lukaschenko holte Tausende Flüchtlinge ins Land, doch viele Menschen in Belarus ängstigt die Anwesenheit der Fremden. Besonders tragisch: Viele Belarussen denken selbst an Flucht. Rächt sich nun Lukaschenkos Taktik Zum Artikel (SZ Plus)

Auf sehr leisen Pfoten. Deutschland hat eine neue Tierart: Erstmals konnte die Fortpflanzung von Goldschakalen nachgewiesen werden. Gehäufte Beobachtungen in den vergangenen Jahren hatten darauf hingedeutet. Zum Artikel

Zu guter Letzt

So gut, dass sie sich schnell in Luft auflösen. Diese unwiderstehlichen Schoko-Spitzbuben mit Salzkaramell sollten Sie entweder sofort selbst essen - oder an einem geheimen Ort verstecken. Sonst bekommen Sie womöglich keinen mehr ab. Zum Artikel

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