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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

PK zum Stand über geplantes Verbot von Konversionstherapien

Gesundheitsminister Spahn (CDU).

(Foto: dpa)

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Der Tag kompakt

Spahn plant Verbot von "Konversionstherapien". In Deutschland gibt es bis heute Geistliche, Psychotherapeuten, Ärzte oder Coaches, die Menschen ihre Homosexualität ausreden wollen. Mit zwei Gutachten will der Gesundheitsminister belegen, dass Strafen für diese sogenannten "Konversionstherapien" verfassungsrechtlich machbar und medizinisch geboten sind. Von Kristiana Ludwig

CDU diskutiert über die nächste Kanzlerkandidatur. Unionsfraktionschef Brinkhaus sagte in einem Interview, er sehe CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer als Kanzlerkandidatin. Andere sehen allerdings andere Optionen. Zur Meldung. Die Junge Union fordert, die CDU müsse sich bereits jetzt einigen, wie die Entscheidung getroffen werden solle. Einige fordern sogar eine Urwahl. Von Robert Roßmann

Deutsche mehrheitlich für mehr internationale Kooperation. Das geht aus einer Studie der Körber-Siftung hervor. 57 Prozent der Bundesbürger sind dafür, stärker auf internationale Abkommen und Organisationen zu setzen, nur 13 Prozent präferieren einen Rückzug ins Nationale. Auch bei der Globalisierung sehen die meisten eher Vorteile. Von Daniel Brössler

Neue Ermittlungen im Fall Jenny Böken. Mehr als zehn Jahre nach dem rätselhaften Tod der "Gorch Fock"-Kadettin hat die Staatsanwaltschaft Kiel das Todesermittlungsverfahren wieder eröffnet. Nach den Aussagen einer Zeugin müssten einige Punkte überprüft werden, teilte die Behörde mit. Zum Artikel

Deutsche Mallorca-Urlauber nach Attacke auf Türsteher in U-Haft. Beim Opfer des Angriffs soll es sich der Polizei zufolge um einen 44-Jährigen aus dem Senegal handeln. Tatmotiv der 20 und 21 Jahre alten Männer, die nun in U-Haft sitzen, könnte Fremdenhass gewesen sein. Auf ihren Handys stellte die Polizei entsprechende Inhalte sicher. Zum Text

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

"Mathe wird für Prüfungszwecke missbraucht". Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar erklärt, woran es beim Mathematikunterricht im föderalen System krankt. Interview von Susanne Klein

Der Kunde sollte für Retouren zahlen. Die Grünen wollen verbieten, dass Konzerne Rücksendungen wegschmeißen. Warum nicht die Kunden zur Kasse bitten? Wer Ware zurücksendet, soll die Kosten übernehmen, kommentiert Michael Kläsgen.

Whistleblower darf vorerst Soldat bleiben. Der Unteroffizier Patrick J. hatte Dutzende Kameraden wegen angeblich rechtsextremer oder NS-verherrlichender Sprüche beim MAD angezeigt. Von Ronen Steinke

SZ-Leser diskutieren​

Ein Cent für die dünne Plastiktüte bei Aldi - nur Symbolik? "10 Cent sollten das Minimum sein, um wirklich spürbar auf das Portemonnaie durchzuschlagen und ein Umdenken zu bewirken", schreibt LITTLE JACK. Der eine Cent werde nicht viel verändern, schreibt auch Wäller, aber das sei "immerhin ein Anfang". A.Haug schlägt in ganz Deutschland einheitliche, wiederverwendbare Netze vor, damit nicht jeder Supermarkt an einer "eigenen Problemlösung arbeitet". Diskutieren Sie mit uns