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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Bundeskanzleramt bei Abenddämmerung

Das Bundeskanzleramt unter einem spätsommerlichen Abendhimmel

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Nachrichten kompakt

Zentrale Fragen beim Klimaschutz-Paket noch offen. In Berlin sprechen die Koalitionsspitzen über Details des geplanten Klimaschutz-Pakets. Die Sitzung könnte die ganze Nacht dauern, danach soll auch die Finanzierung stehen. Bisher kursiert ein Entwurf mit Einzelvorschlägen, etwa ein Ölheizungsverbot von 2030 an oder eine Quote für Elektroautos. Über Höhe und genaue Gestalt eines Kohlendioxid-Preises findet sich kein Wort. Vieles ist umstritten. Zum Bericht

Krankenkassen übernehmen bei Risikoschwangerschaften Bluttest auf Trisomie 21. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss beschlossen. Die Kosten sollen nur bei "besonderen Risiken oder zur Abklärung von Auffälligkeiten" übernommen werden. Das Gesundheitsministerium muss noch zustimmen, in Kraft treten würde die Regelung 2021. Der Test ist risikoärmer als bisherige Untersuchungen. Zu den Details. Karin Janker kommentiert, Schwangere haben ein Recht auf Nichtwissen.

Irans Außenminister warnt bei Angriff auf sein Land vor "umfassendem Krieg". Nach den Angriffen auf saudische Ölanlagen spitzt sich der Konflikt Irans mit Saudi-Arabien und den USA weiter zu. "Wir wollen keinen Krieg", sagt Irans Außenminister Sarif. Iran werde aber nicht zögern, sein "Territorium zu verteidigen". Zur Nachricht

Tunesiens Ex-Herrscher Ben Ali ist tot. Der Langzeitherrscher ist im saudischen Exil im Alter von 83 Jahren gestorben. Sein Anwalt bestätigte am Donnerstag entsprechende tunesische Medienberichte. Ben Ali war der erste Herrscher, der im Zuge der arabischen Aufstände 2011 gestürzt wurde. Zur Nachricht

Wut und Enttäuschung nach Urteil zu Atomkatastrophe in Fukushima. Drei Ex-Topmanager des Energieunternehmens Tepco sind in Japan freigesprochen worden. Sie waren wegen des Unglücks im Jahr 2011 angeklagt worden - damals kam es in einem Kraftwerk des Unternehmens nach einem Tsunami zu Kernschmelzen. Opfer und Aktivisten halten das Urteil für falsch. Thomas Hahn berichtet.

Torwartstreit zwischen FC Bayern und DFB eskaliert. "Die Vorwürfe überraschen mich, und ich habe dafür auch kein Verständnis", sagt DFB-Direktor Bierhoff in der Debatte um die beiden Nationaltorhüter Neuer und ter Stegen. Bayern-Vorstandschef Rummenigge hatte Bundestrainer Löw in Sachen Neuer mangelnde Dankbarkeit vorgeworfen, Vereinspräsident Hoeneß schimpfte über fehlende Unterstützung im Duell mit ter Stegen. Zur Nachricht. Hoeneß' Äußerungen schaden Neuer, kommentiert Martin Schneider.

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

E-Scooter entzündet sich - zehn Verletzte in Münchner Mehrfamilienhaus. Anwohner müssen am Morgen aus dem neunstöckigen Gebäude fliehen. Dort war der elektrische Tretroller über Nacht zum Aufladen in einer Wohnung. Die Kriminalpolizei ermittelt. Von Stefan Simon

Rauchverbot im Auto? "Wirksamer wäre eine Erhöhung der Tabaksteuer." Rauchen mit Kindern auf der Rückbank könnte künftig teuer werden. Katrin Schaller vom Deutschen Krebsforschungszentrum erklärt, was Rauchen im Auto so gefährlich macht - und warum die Initiative mehrerer Bundesländer nur ein kleiner Schritt ist. Interview von Anna Fischhaber

Marseille auf die Schnelle. Wer die Hafenstadt für Dörfer der Provence und die Côte d'Azur links liegen lässt, verpasst eine Metropole, die Sonne und Meer feiert. Ein Abend und ein Tag in Marseille. Von Katja Schnitzler

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Trisomie-21-Test als Kassenleistung - wie bewerten Sie die Entscheidung? "Alle Schwangeren sollen die sichere Information über eine schwerwiegende Behinderung des Fötus erhalten", schreibt Monikamm207, "auch diejenigen, denen die Kosten zu hoch sind. Auch die Beratung, vorher und nachher, sollte Kassenleistung sein." "Das Rad der Erfindungen lässt sich nun einmal schwer zurückdrehen", meint reki. Das sei im Fall des Bluttests auch nicht sinnvoll, "denn er ersetzt zumindest teilweise die wesentlich aufwendigeren, kostspieligeren und psychisch stärker belastenden Verfahren". Diskutieren Sie mit uns.