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Indien:Indische Impfkrise

A woman walks past a graffiti, on a street, amidst the spread of the coronavirus disease (COVID-19) in Mumbai

Ein Wandgemälde wirbt in Mumbai für die Einhaltung von Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

(Foto: FRANCIS MASCARENHAS/REUTERS)

Indien ist der weltweit größte Hersteller von Vakzinen. Trotzdem läuft die Kampagne in der eigenen Bevölkerung schleppend - und die Infektionszahlen schnellen auf Rekordhöhe.

Von David Pfeifer, Bangkok

Es sind keine guten Tage für Narendra Modi. Auf einer Dienstreise nach Bangladesch in der vergangenen Woche wurde heftig gegen den indischen Premier protestiert, weil der Hindunationalismus seiner Bharatiya Janata Party (BJP, übersetzt: Indische Volkspartei) im mehrheitlich muslimischen Nachbarland genau beobachtet wird. Die Unterstützung der Militärjunta in Myanmar durch Indien wurde international kritisiert. Und dann gingen die Covid-19-Zahlen nach oben wie seit Monaten nicht mehr. Sie waren zwischenzeitlich um 90 Prozent im Vergleich zum September 2020 auf unter 10 000 Neuansteckungen pro Tag gesunken. Doch wie schon im vergangenen Spätsommer füllen sich nun die Krankenhausbetten. Aber auch Warenhäuser, ausgemusterte Züge und öffentliche Gebäude werden zu Behandlungszentren umgenutzt, wie CNN berichtet.

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