Geschichte:Das deutsche Datum

Lesezeit: 2 min

Geschichte: Aufräumen nach den antijüdischen Pogromen in der Nacht des 9. November 1938 - Straßenszene aus Berlin.

Aufräumen nach den antijüdischen Pogromen in der Nacht des 9. November 1938 - Straßenszene aus Berlin.

(Foto: AP)

Wie man an den 9. November erinnert? Auf jeden Fall so, dass die Verfolgung der Juden im Nationalsozialismus nicht in den Hintergrund gerät. Darüber ist sich eine Tagung im Schloss Bellevue einig, zu der Bundespräsident Steinmeier eingeladen hat.

Von Robert Probst

Wie geht "richtiges" Erinnern heute, und welches Format ist das beste dafür? Wohl kaum ein Tag ist zur Diskussion darüber in Deutschland besser geeignet als der 9. November. Wie im vergangenen Jahr hatte dazu Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Mittwoch ins Schloss Bellevue eingeladen - aber diesmal mit einen völlig anderen Setting als 2021. Statt zweier Gedenkstunden mit den Spitzen des Staates war diesmal eine Fachtagung mit zahlreichen Experten organisiert worden. Überschattet wurde die Veranstaltung vom Tod des einstigen Bürgerrechtlers und Grünen-Politikers Werner Schulz, 72, der in einem Nebenraum zusammengebrochen war. Gegen Mittag wurde die Tagung deshalb vorzeitig beendet.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
We start living together; zusammenziehen
Liebe und Partnerschaft
»Die beste Paartherapie ist das Zusammenleben«
Geschwisterbeziehungen
Geliebter Feind
Mature woman with eyes closed on table in living room; Mental Load Interview Luise Land
Gesundheit
»Mental Load ist unsichtbar, kann aber krank machen«
Medizin
Ist doch nur psychisch
Digitalisierung
KI, unser Untergang?
Zur SZ-Startseite