Gaskrise:Öffentliche Gebäude sollen nur noch auf 19 Grad geheizt werden dürfen

Gaskrise: Wirtschaftsminister Robert Habeck bei einem Besuch der Stadtwerke in Bayreuth.

Wirtschaftsminister Robert Habeck bei einem Besuch der Stadtwerke in Bayreuth.

(Foto: IMAGO/Boris Schumacher/IMAGO/HMB-Media)

Das kündigt Wirtschaftsminister Habeck an. Krankenhäuser und soziale Einrichtungen werden ausgenommen.

Von Michael Bauchmüller und Henrike Roßbach, Berlin

Auf Deutschland kommen in diesem Herbst und Winter strenge Energiesparvorschriften zu. Unter anderem sollen öffentliche Gebäude nur noch auf höchstens 19 Grad geheizt werden dürfen. Das hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) im Interview mit der Süddeutschen Zeitung deutlich gemacht. "Wir werden über das Energiesicherungsgesetz Verordnungen erlassen", sagte Habeck der SZ.

Erste Eckpunkte hatte Habeck bereits im Juli vorgestellt, unter anderem mit der Vorgabe, dass private Pools nicht mehr beheizt werden dürfen. "Zusätzlich soll in öffentlichen Liegenschafen - Krankenhäuser, soziale Einrichtungen natürlich ausgenommen - nur noch auf 19 Grad geheizt werden", kündigte Habeck nun an.

Denkmäler und Gebäude werden nachts nicht mehr angestrahlt

Zudem sollten Gebäude und Denkmäler nachts nicht mehr angestrahlt und Werbeanlagen nicht beleuchtet werden. "Auch in der Arbeitswelt sind mehr Einsparungen nötig", so der Minister. Darüber werde gerade mit dem Arbeitsministerium und den Sozialpartnern gesprochen.

Lesen Sie das Interview mit Robert Habeck später auf SZ.de und in den Wochenendausgaben.

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