Weltwirtschaftsgipfel in Davos Ein Mann mit Feinden

George Soros, 88, am Donnerstagabend in Davos.

(Foto: Simon Dawson/Bloomberg)

George Soros hat China in Davos frontal attackiert. Das Land sei der gefährlichste Gegner für eine freie Gesellschaft. Über einen Milliardär und Philanthropen, den die Autoritären und Rechten dieser Welt hassen.

Von Tobias Zick

Schritt um Schritt schiebt sich der alte Mann in den Raum, schüttelt Hände, lächelt, erduldet die Fotografen. Er nickt, wenn jemand ihm, nah herangebeugt, etwas ins Hörgerät ruft. Ein paar Minuten lässt er das über sich ergehen, dann steigt er auf das Podium, den Rücken gerade, ein Assistent rückt den Stuhl heran.

Donnerstagabend, Weltwirtschaftsforum, Davos, das Klassentreffen der sogenannten Elite im Schweizer Skiort. George Soros, 88 Jahre, heftet die Augen auf das Manuskript und beginnt, seine Ansichten zur Lage ...

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