Uiguren in China:"Das ist kultureller Genozid"

Lesezeit: 4 min

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Soldaten versammeln sich 2017 zu einer Anti-Terrorismus-Übung vor der Mao-Zedong-Statue in Kashgar, einer Stadt in der Autonomen Region Xinjiang.

(Foto: imago/VCG)

Sozialwissenschaftler Adrian Zenz hat einen der größten Menschenrechtsverstöße unserer Zeit aufgedeckt: die Internierung von etwa einer Million Uiguren. Chinas Regierung weist seine Vorwürfe zurück - doch die China Cables belegen, wie richtig er lag.

Interview von Frederik Obermaier und Jan Strozyk

SZ: Herr Zenz, wie würden Sie beschreiben, was sich derzeit in der Region Xinjiang abspielt?

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