Transfeindlichkeit gegen Politikerin:"Ein niederträchtiger Angriff auf meine Persönlichkeitsrechte"

Lesezeit: 3 min

Transfeindlichkeit gegen Politikerin: "Ich bin eine Frau und mein Name ist Tessa Ganserer" - im November 2018 outete sich die Forstwirtin als erste Abgeordnete als trans.

"Ich bin eine Frau und mein Name ist Tessa Ganserer" - im November 2018 outete sich die Forstwirtin als erste Abgeordnete als trans.

(Foto: Daniel Karmann/dpa)

Tessa Ganserer ist eine der ersten offen trans lebenden Abgeordneten im Bundestag. Eine Initiative bestreitet nun ihre Weiblichkeit und ficht die Wahl an. Ganserer spricht von psychischer Gewalt.

Von Veronika Wulf

Zurzeit muss Tessa Ganserer häufig einen Namen lesen, den sie schon vor Jahren abgelegt hat. Einen alten, männlichen Vornamen, der schlechte Erinnerungen weckt und nicht ihre Identität beschreibt. Einen Namen, der immer wieder Privates in den Fokus rückt, obwohl Ganserer Politikerin ist. Er steht zurzeit auf Twitter und auf Zeitungsseiten, ja selbst in Artikeln, in denen vorher noch erklärt wird, dass er ein Deadname ist, ein "toter Name", der nicht mehr genannt werden sollte.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Josef Aldenhoff
Josef Aldenhoff im Gespräch
"Sexualität ist oft verstörend"
Sportmedizin
Fit in vier Sekunden
Frauen und Alkoholismus
Jung, weiblich, Alkoholikerin
Körpersprache
Kommunikation
"Das Entscheidende passiert jenseits der Worte"
Amoklauf in Texas
Diese frustrierende Gleichgültigkeit in den USA
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB