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Leute des Tages:Ein Waffeleisen für Archie

Die Queen macht ihren einjährigen Urenkel glücklich, Natascha Ochsenknecht wird gleich zwei Mal Oma, und Barbara Becker dichtet.

FILE: Lady GagaâÄÖs Dog Walker Was Shot, Dogs Stolen Colour Alternative Views - 75th Venice Film Festival
(Foto: Andreas Rentz/Getty Images)

Stefani Joanne Angelina Germanotta, 34, "Lady Gaga", hat eine neue Mailadresse. Die US-Sängerin bittet unter KojiandGustav@gmail.com um Hinweise zum Verbleib zweier ihrer Französischen Bulldoggen. Die beiden Hunde wurden bei einem Überfall auf einen Hundeausführer - ja, auch so kann man sein Geld verdienen - entführt. Die Tatverdächtigen seien der Polizei zufolge aus einem Auto gesprungen und hätten mit Waffengewalt die Herausgabe der Hunde gefordert. Der Hundesitter wehrte sich und wurde durch einen Schuss verletzt, sei aber in stabilem Zustand. Germanotta hat 500 000 Dollar (etwa 410 000 Euro) Belohnung für Informationen über den Aufenthaltsort ihrer Hunde geboten, wie ihr Sprecherteam mitteilte.

Natascha Ochsenknecht auf der Leipziger Buchmesse Messe Leipzig Deutschland vom 15 bis 18 03 2
(Foto: Imago/Manfred Segerer)

Natascha Ochsenknecht, 56, Reality-TV-Darstellerin, ist überrumpelt worden. "Erst kein Enkelkind und dann zwei in einem Jahr", schrieb Ochsenknecht unter ein Instagram-Foto ihres Sohnes Jimi Blue, 29. Der Moderator hatte einen positiven Schwangerschaftstest gepostet und mitgeteilt, dass seine Partnerin, die Influencerin Yeliz Koc, 27, ein Kind erwarte. Auch Jimi Blues Schwester Cheyenne Ochsenknecht, 20, erwartet ihr erstes Kind.

Britischer Premierminister Johnson
(Foto: Paul Grover/dpa)

Boris Johnson, 56, britischer Premierminister, hat erklärt, wie es zu seiner Berufswahl kam. Schuld seien Anflüge einer Midlife-Crisis gewesen. "Ich hatte als Journalist einen wundervollen Job, den ich liebte", zitiert ihn die britische Nachrichtenagentur PA. Doch ungefähr im Alter von 35 Jahren habe Johnson gemerkt, "dass ich etwas tun musste. Ich hatte das Gefühl, mehr beitragen zu müssen, deswegen ging ich in die Politik." Johnson arbeitete vor seiner Politikerkarriere unter anderem für den Telegraph, für den er als Korrespondent aus Brüssel berichtete. Mit blumigen Artikeln über die EU und ihre angeblich so absurden Verordnungen und Richtlinien erwarb er sich dort bereits den Ruf eines Mannes, der die Fakten manchmal kreativ interpretiert.

(Foto: Ben Stansall/AP)

Elizabeth II., 94, britische Königin, hat ihrem Urenkel Archie, 1, ein Waffeleisen geschenkt. Sie habe gefragt, was sich der Kleine zu Weihnachten wünsche, erzählte Vater Prinz Harry, 36, dem Late-Night-Moderator James Corden. Daraufhin habe seine Ehefrau Meghan gesagt: "Ein Waffeleisen." Und die Queen habe ein Waffeleisen geschickt. "Er liebt es", sagte Harry. Sein Sohn frage jeden Morgen nach dem Aufstehen: "Waffeln?"

Barbara Becker bei der Odeeh Fashion Show im Rahmen der MBFW auf der Berlin Fashion Week Autumn/Winter 2020 im Kraftwerk
(Foto: Imago)

Barbara Becker, 54, Buchautorin, hat ein Gedicht geschrieben. Als ihr jüngster Sohn Elias, 21, von zu Hause ausgezogen sei, dichtete Becker: "Jetzt bist du schon 'ne Woche weg / jetzt kann ich wieder atmen / die Tränen trocknen langsam an / bald kann ich wieder schlafen." Dem Spiegel sagte die Ex-Ehefrau von Boris Becker, 53, sie habe am Morgen nach Elias' Auszug wie immer einen riesigen grünen Smoothie zubereitet und aus alter Gewohnheit auf zwei Gläser verteilt. "Ich dachte nur: Mist, wer trinkt denn das jetzt alles?"

(Foto: Hasbro/AP)

Herr Kartoffelkopf, alterslos, Spielzeugfigur, ist jetzt gendersensibel. Wie es in einem Bericht der Nachrichtenagentur AP heißt, habe die Herstellerfirma das "Mr" aus dem Markennamen entfernt, damit sich auch jene Menschen mit dem Spielzeug identifizieren können, die eine nicht-binäre Geschlechtsidentität haben. Die beiden Figuren Mr and Mrs Potato Head, bekannt aus dem Film "Toy Story", werde es weiterhin geben, aber man werde künftig auch ein Set herausbringen, in dem sich zwei Figuren ohne Geschlechtsbezeichnung finden, sodass diejenigen, die mit den Kartoffelköpfen spielten, selbst entscheiden könnten, wen sie da vor sich haben.

© SZ/ick/olkl
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