Der Fall Illerkirchberg:23 Stiche

Der Fall Illerkirchberg: Beim Prozessauftakt wurde der Angeklagte in Hand- und Fußschellen in den Gerichtssaal geführt.

Beim Prozessauftakt wurde der Angeklagte in Hand- und Fußschellen in den Gerichtssaal geführt.

(Foto: Felix Kästle/dpa)

Dass Okba B. zwei Mädchen attackierte, dass er eines von ihnen tötete, steht kurz vor Prozess-Ende außer Frage. Selbst die Verteidigerin spricht von einer "Wahnsinnstat". Aber kann das Gericht den Wahnsinn erklären?

Von Max Ferstl, Ulm

Das Mädchen weiß noch, dass der Mann "Hallo" sagte. Einfach nur: Hallo. Obwohl sie ihn gar nicht kannten. Sie und ihre beste Freundin waren spät dran an jenem Morgen auf dem Weg zum Schulbus. Der Mann ging neben ihnen durch die schmale Gasse in Illerkirchberg. Er trug einen Rucksack, auch das weiß die damals 13-Jährige noch. Und dass sie plötzlich einen Schmerz spürte.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusIllerkirchberg
:Ein Prozess, in dem es um mehr geht als Schuld und Unschuld

In Ulm hat der Prozess um den Messerangriff auf zwei Mädchen in Illerkirchberg begonnen. Okba B. soll eine 13-Jährige verletzt und eine 14-Jährige ermordet haben - um noch ein anderes Verbrechen begehen zu können.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: