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Brände - Zehdenick:Höchste Waldbrandgefahr: Drei Brände am Sonntag

Brandenburg
Ein Feuerwehrwagen in Eile. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Potsdam/Neuruppin (dpa/bb) - Wegen der anhaltenden Trockenheit herrscht in Brandenburg höchste Waldbrandgefahr: Am Sonntag galt in acht Landkreisen die höchste Warnstufe 5, in den sechs weiteren Landkreisen die zweithöchste Warnstufe 4. Hintergrund sei das sonnige und trockene Wetter und insbesondere die geringe Luftfeuchte, sagte der Waldbrandbeauftragte des Landes, Raimund Engel. Am Montag werde voraussichtlich in sieben Landkreisen die höchste Warnstufe und in den weiteren sieben die zweithöchste Warnstufe gelten.

Am Sonntag standen nahe der Gemeinde Groß Kölzig (Spree-Neiße) 1,2 Hektar Wald in Flammen, wie Engel berichtete. Die Feuerwehr habe den Brand löschen können. Zwei weitere Waldbrände habe es nahe der Gemeinden Grünheide und Pfaffendorf gegeben. Dort dauerten die Löscharbeiten noch an, berichtete Engel. Über das Ausmaß war jeweils zunächst nichts bekannt.

Am Samstag sei nahe des Neuruppiner Ortsteils Buskow (Ostprignitz-Ruppin) aus noch ungeklärter Ursache ein Flächenbrand auf einer Weide ausgebrochen, berichtete die Polizei. Die Einsatzkräfte konnten den Brand auf einer Fläche von 0,8 Hektar schnell löschen. Nach ersten Ermittlungen könne Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden, berichtete die Polizei.

In Zehdenick (Oberhavel) brach nach Angaben der Polizei am Samstag durch einen Böller ein Brand auf einem Feld aus, der sich auf eine Fläche von etwa tausend Quadratmeter ausbreitete. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Als Tatverdächtigen ermittelten Polizeibeamte einen 18-Jährigen, der den Böller geworfen haben soll.

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