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Risikopatientin:Helena muss gesund bleiben

Kind leidet am Angelmann-Syndrom

Helena hat das Angelman-Syndrom und braucht ständig Betreuung. Ihre Eltern Gosia und Michell Hannemann wechseln sich damit ab.

(Foto: Franz Xaver Fuchs)

Das fünfjährige Mädchen wurde mit einem seltenen Gendefekt geboren. Eine Infektion mit dem Coronavirus könnte sie in Lebensgefahr bringen, fürchten ihre Eltern. Je mehr Lockerungen es gibt, umso mehr steigt auch das Risiko, dass sich Helena ansteckt.

In der vergangenen Woche, als die Heizung kaputt war und Gosia Hannemann dringend ein Ersatzteil aus dem Baumarkt brauchte, da hat sie die Kinder einfach ins Auto gesetzt und mitgenommen. "Ich habe sie aber im Auto sitzen gelassen", erzählt die 38-Jährige, "sie mit ins Geschäft zu nehmen, das wäre ein unnötiges Risiko gewesen." Die Mutter spricht von der Möglichkeit, dass sich eines ihrer Kinder mit dem Coronavirus infizieren könnte - es wäre eine Katastrophe. Sie wirft die Hände in den Schoß: "Ich kann gar nicht daran denken."

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