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Freizeit in Bayern:Ansturm von Ausflüglern auf Starnberger See und Ammersee

Am ersten Hochsommertag des Jahres

Die Münchner Florian Hahn, Franziska Junge und Volker Dutsch (v.l.) genießen mit der zweijährigen Greta den Ausflug zum Ammersee.

(Foto: Franz Xaver Fuchs)

Strände und Parkplätze sind voll, viele trauen sich sogar schon ins Wasser - trotz knackiger Temperaturen. Eine Tendenz aber bereitet der Wasserwacht Sorgen.

Die ersten Hochsommertage locken die Sonnenhungrigen und Home-Office-Müden in Scharen ins Fünfseenland. In Stegen am Ammersee etwa waren die Ufer dicht bevölkert und die Parkplätze überfüllt. Die Wasserretter verzeichneten keine größeren Einsätze.

Die Münchner Florian Hahn, Franziska Junge und Volker Dutsch (v.l.) genossen zusammen mit der zweijährigen Greta den Ausflug nach Stegen. Für Kinder sei die flache Uferzone ideal und das Wasser sauber und klar. Nur die Wassertemperatur sei im Moment noch "sehr prickelnd". Sie kletterte nach 13 Grad am Morgen allerdings bis zum Nachmittag schon kurzzeitig auf 17 Grad - genau wie am Starnberger See.

Am ersten Hochsommertag des Jahres

Nicht nur in Stegen am Ammersee ist der Parkplatz komplett belegt.

(Foto: Franz Xaver Fuchs)

Motorboot abgeschleppt, kleinere Schnittwunden

Die Wasserwacht beobachtete im ganzen Landkreis ein reges Badeaufkommen, etwa am Pilsensee und in Feldafing am Starnberger See. Sorgen bereitete Wasserwachtssprecher Oliver Jauch, dass Badegäste mit einfachen Luftmatratzen sehr weit hinaus auf die Seen paddelten. Auf dem Starnberger See musste ein liegen gebliebenes Motorboot abgeschleppt werden, sonst wurden keine Rettungseinsätze auf den Seen gemeldet. Im Badegelände Kempfenhausen stürzte am Mittwoch jedoch eine Neunjährige von einem Baum.

Am ersten Hochsommertag des Jahres

Die Ufer sind dicht bevölkert - wie hier in Stegen.

(Foto: Franz Xaver Fuchs)

Auch Walter Kohlenz von der DLRG beobachtete den Andrang von Wassersportlern, Booten und Schwimmern im Erholungsgelände in Possenhofen. Außer bei kleineren Schnittwunden musste jedoch nirgends Erste Hilfe geleistet werden. Bei einstelligen Inzidenzen gab es neben dem Bad im See für viele auch ein Bad in der Menge.

© SZ vom 04.06.2021/fxf, jesc/dac
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