Sexuelle Belästigung bei der Wohnungssuche:"Man muss den Tätern Angst machen"

Lesezeit: 3 min

Sexuelle Belästigung bei der Wohnungssuche: Wohnungssuche in München - kein leichtes Unterfangen, auch wenn alles korrekt und respektvoll abläuft. Das verleiht übergriffigen Vermietern viel Macht.

Wohnungssuche in München - kein leichtes Unterfangen, auch wenn alles korrekt und respektvoll abläuft. Das verleiht übergriffigen Vermietern viel Macht.

(Foto: Tobias Hase/picture alliance/dpa)

Die Politik reagiert auf Berichte von Frauen, die bei der Wohnungssuche in München bedrängt wurden. Alle Fraktionen im Rathaus wollen verstärkt aufklären, beraten und sensibilisieren. Aber reicht das?

Von Heiner Effern und Joachim Mölter

Viele wissen davon, aber kaum jemand redet drüber, zumindest öffentlich. So schätzt Münchens oberste Mieterschützerin Beatrix Zurek die Lage von Frauen und jungen Mädchen ein, die bei der Wohnungs- und insbesondere WG-Zimmer-Suche sexuell bedrängt werden. "Man muss das Thema setzen, auch politisch", forderte die Vorsitzende des Münchner Mietervereins. Das geschehe bisher zu wenig, "da fasse ich mir auch an die eigene Nase". Man müsse die Täter stoppen, Grenzen aufzeigen und versuchen, mehr Fälle zur Anzeige zu bringen.

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