Demonstration von Flüchtlingen:"Sie haben uns alle Möglichkeiten genommen"

Lesezeit: 6 min

Demonstration von Flüchtlingen: Der Tag, an dem alles begann: Am 18. Oktober demonstrierten die Geflüchteten aus Sierra Leone erstmals.

Der Tag, an dem alles begann: Am 18. Oktober demonstrierten die Geflüchteten aus Sierra Leone erstmals.

(Foto: Stephan Rumpf)

Seit fast vier Monaten protestieren Geflüchtete aus Sierra Leone für eine Bleibeperspektive. Mitten in der Stadt, die meiste Zeit davon ohne Dach über dem Kopf. Und die Behörden? Die erhöhen den Druck. Wie ist das zu erklären?

Von Niccolò Schmitter

Der Tag, an dem ihre Welt zusammenbrach, war ein Montag. Montag, der 18. Oktober 2021. Die Bundesregierung hatte eine Delegation aus Sierra Leone eingeladen, in München sollte sie nun Anhörungen vornehmen. Ihr Ziel: Identitätsfeststellungen. Alle Geflüchteten in Bayern, die das westafrikanische Land als Herkunftsort angegeben hatten, wurden dafür zur Münchner Dienststelle des Bayerischen Landesamtes für Asyl und Rückführung in die Hofmannstraße zitiert.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Justiz in Bayern
Wie holt man ein verlorenes Leben nach?
Psychologie
"Vergiftete Komplimente sind nicht immer leicht erkennbar"
SZ-Magazin
Shane MacGowan im Interview
"Ich habe nichts verpasst"
Rüdiger Lange vom Deutschen Herzzentrum in München, 2015
Gesundheit
"Man sollte früh auf hohen Blutdruck achten"
Schuld Psychische Krankheiten
Familie
Alles meine Schuld?
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB