Gastronomie im Westpark:Zwei Wirtinnen übernehmen den Rosengarten

Gastronomie im Westpark: Die neuen Wirtinnen des Rosengartens: Liliane Tschurtschenthaler und Susanna Mair (rechts).

Die neuen Wirtinnen des Rosengartens: Liliane Tschurtschenthaler und Susanna Mair (rechts).

(Foto: Catherina Hess)

Das derzeit geschlossene Wirtshaus im Westpark soll im kommenden März wiedereröffnen. Die Küche wird alpenländisch-mediterran, es soll Auszogne, Südtiroler Nocken und Steckerlfisch geben.

Von Sarah Maderer

Seit Gerhard Rieder vergangenen Februar sein Wirtshaus am Rosengarten so plötzlich schließen musste, dass nicht einmal mehr Hochzeitspaare ihre im Voraus bezahlte Feier dort abhalten konnten, wird mit Spannung erwartet, wer ihm als neuer Wirt im Westpark nachfolgen wird. Nun verkündet die Paulaner-Brauerei, kein Wirt, sondern zwei Wirtinnen werden es sein: Liliane Tschurtschenthaler und Susanna Mair.

Die Schwägerinnen arbeiten bereits seit vielen Jahren im Waldhaus Deininger Weiher in Straßlach-Dingharting zusammen, das Tschurtschenthalers Ehemann Markus betreibt und für das Susanna Mair die Finanzbuchhaltung führt. Zuvor hatte die Familie Tschurtschenthaler außerdem 13 Jahre lang die Trattoria "La Bruschetta" in der Nymphenburger Straße geführt.

Während der Pandemie, als Liliane Tschurtschenthaler die Waldhaus-Gruppe als Unternehmensberaterin betreute, sei die Idee entstanden, dass die beiden Frauen in die Selbständigkeit gehen könnten, verrät Mair. Paulaner-Chef Andreas Steinfatt fügt scherzhaft hinzu: "In dieser Familie haben die Frauen das Geld und die Männer machen die Arbeit." Damit ringt er den neuen Wirtinnen ein müdes Lächeln ab, denn im Wirtshaus am Rosengarten wird genug Arbeit anfallen.

Den kulinarischen Part übernimmt Küchenchef Bernhard von Funcke. Der "Münchner und Globetrotter", wie Tschurtschenthaler ihn vorstellt, sei viele Jahre in der Schifffahrt gewesen und habe zuletzt in Edinburgh das Catering für ein Schiff mit Geflüchteten übernommen. "Wer ein Schiff mit 1500 Menschen verpflegen kann, der schafft auch den Rosengarten", glaubt Tschurtschenthaler. 2500 Biergartenplätze, dazu 180 Plätze drinnen und 200 auf der Außenterrasse dürften aber auch für ihn eine Herausforderung werden.

Aktuell wird das Lokal saniert, doch am Pavillongebäude selbst, das 1983 zur Internationalen Gartenbauausstellung errichtet wurde, wolle man nicht viel ändern. Die Küche werde alpenländisch-mediterran ausgerichtet sein, darunter frische Auszogne, Südtiroler Nocken, aber auch Hendl und Steckerlfisch vom Grill. Außerdem soll es eine Pizza-Station, einen Kiosk, Ausschank für den Biergarten und einen Catering-Service geben. Schon zum 1. März 2024 soll das Wirtshaus am Rosengarten wiedereröffnen.

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