Lokalrunde:Lokal-Rochaden und ein Dinner mit vier Händen

Lesezeit: 2 min

Lokalrunde: Auch wenn noch nichts darauf hindeutet, bald soll hier das griechische Restaurant "Aliki" einziehen.

Auch wenn noch nichts darauf hindeutet, bald soll hier das griechische Restaurant "Aliki" einziehen.

(Foto: Robert Haas)

Im Dreimühleneck tut sich bald wieder etwas, und am Flughafen gibt es ein besonderes Menü.

Von Franz Kotteder

Das Dreimühlenviertel ist, gastronomisch betrachtet, keine ganz einfache Ecke, auch wenn es Lokale gibt, die schon ewig hier sind wie das Yol, und solche, die nicht sehr lange durchhalten. Auf mancher Ecke schien beinahe ein Fluch zu liegen, wie etwa bei der Dreimühlenstraße 30, einstmals die fast schon legendäre Künstlerkneipe Brums, später dann wechselnde Lokale aller Art, manche hielten viele Jahre gut durch, andere verschwanden schon nach wenigen Monaten wieder. Diagonal gegenüber, an der Ehrengutstraße 15, gab es lange das Bavarese, beliebt vor allem wegen der riesigen Sonnenterrasse vor dem Haus. Kurz vor Beginn der Pandemie zog hier der Spaten-Sepp ein und bald auch wieder aus. Dann stand das Lokal leer. Jetzt wird ein Grieche draus, Aliki soll er heißen. Beziehungsweise sie, denn Aliki ist einfach die griechische Form des Vornamens Alice. Natalie Parry, Thommy Wecker und Tacitus Alexander heißen die Pächter. Letzterer ist wohl auch Küchenchef, er stand in München bereits im La Bohème und in der Spezlwirtschaft am Herd. Nach Angaben der Brauerei ist die offizielle Eröffnung für Ende September geplant, danach sieht es derzeit allerdings noch nicht aus.

Auch ein paar Häuser weiter, an der Ehrengutstraße 27, muss man auf die Neueröffnung offenbar noch etwas warten. Bisher befand sich dort die italienische Pizzeria Forno e Cusina, die offenbar nicht den Nerv des Viertels traf. Nun eröffnen demnächst Nha-Nguyen Isabelle Tran und Binh-Nguyen Jean-Pierre Tran dort ihr Restaurant Maison Tran. Moderne, zeitgenössische Küche aus Vietnam und besondere Weine sind zu erwarten.

Lokalrunde: Stefan Barnhusen steht im "Mountain Hub Gourmet" im Hilton-Flughafenhotel am Herd.

Stefan Barnhusen steht im "Mountain Hub Gourmet" im Hilton-Flughafenhotel am Herd.

(Foto: René Gaens; Hilton)

Münchens abgelegenster Sternekoch heißt Stefan Barnhusen, und er steht gar nicht in München am Herd, sondern am Flughafen. Er leitet nämlich das Mountain Hub Gourmet im Hilton-Flughafenhotel. In diesem Jahr wurde er erstmals mit einem Stern im Guide Michelin ausgezeichnet. Nun lädt er mit seinem Kollegen Deni Srdoč vom Restaurant Nebo im Hilton Rijeka Costabella Beach an der kroatischen Adriaküste zum "4 Hands Dinner" ein am Freitagabend, 30. September. Es gibt ein Sechs-Gang-Menü mit Weinbegleitung. Sowohl Barnhusen als auch Srdoč werden je drei Gänge zubereiten, mit lokalen Produkten aus Bayern und Kroatien (Hilton am Flughafen, Terminalstraße Mitte 20, Freitag, 30. September, Preis pro Person mit Weinbegleitung 245 Euro, https://mountainhub.de/gourmet, Reservierung unter Telefon: 089-97 82 45 10 oder per Mail an mountain.hub@hilton.com).

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