Frauen im Hip-Hop:"Du kennst dich damit wahrscheinlich sowieso nicht aus"

Lesezeit: 5 min

Frauen im Hip-Hop: Queen Lizzy, hier beim "Sound of Munich now", hat sich auf Münchens Hip-Hop-Bühnen einen Namen gemacht, ohne dabei über Brüste und Hintern zu rappen.

Queen Lizzy, hier beim "Sound of Munich now", hat sich auf Münchens Hip-Hop-Bühnen einen Namen gemacht, ohne dabei über Brüste und Hintern zu rappen.

(Foto: Friedrich Bungert)

Ihre Texte werden belächelt, ihr Können unterschätzt. Junge Rapperinnen aus München über eine Szene, die stark von Sexismus und Frauenfeindlichkeit geprägt ist. Warum ist das so?

Von Clara Löffler

Gündalein wartet. Seit eineinhalb Stunden. Aber sie kommt einfach nicht auf die Bühne. Es ist Freitagabend, 20 Uhr in der Glockenbachwerkstatt. Hip-Hop steht auf dem Programm. Eigentlich sollte Gündalein schon längst einen Soundcheck haben, doch immer wieder drängen sich andere vor. Männliche Künstler. Um die Musikerin herum steht eine Reihe weiterer Personen, Techniker, Veranstalter - auch sie alle Männer. Als Isabel Leila Gütlein, 20, dann endlich an der Reihe ist, erfüllt ihre tiefe, soulige Stimme den ganzen Raum. Egal ob sie rappt oder singt, Gündalein trifft jeden Ton. Man könnte ihr ewig zuhören, doch bereits nach einem halben Song ist Schluss, der Nächste will an das Mikrofon.

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