Hachinger Tal:Mikroklima-Gutachten liegt vor

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Hachinger Tal: Der Schutz der Frischluftschneise im Hachinger Tal beschäftigt weiter Kommunalpolitiker, Bürgerinitiativen und Anwohner in Neubiberg und München.

Der Schutz der Frischluftschneise im Hachinger Tal beschäftigt weiter Kommunalpolitiker, Bürgerinitiativen und Anwohner in Neubiberg und München.

(Foto: Claus Schunk)

Die für eine mögliche Bebauung der Frischluftschneise wichtige Expertise wird am Mittwoch vorgestellt.

Für die Zukunft der Frischluftschneise bei Neubiberg, Unterhaching und den angrenzenden Münchner Stadtteilen stehen wichtige Entscheidungen an. Das lange erwartete mikroklimaökologische Gutachten Hachinger Tal liegt als Entwurf vor und wird am Mittwochabend bei einer Online-Konferenz des Münchner Planungsreferats Betroffenen und Beteiligten vorgestellt. Zu der Konferenz sind unter anderem die Bürgerinitiative "Frischluftzufuhr für München" sowie Vertreter der Gemeinden Neubiberg und Unterhaching eingeladen. Das Gutachten soll Aufschluss darüber geben, wie die Funktionsfähigkeit von Luftaustauschbahnen durch einzelne Bauvorhaben beeinträchtigt werden kann, die Stadt hatte es in Auftrag gegeben.

Es ist unter anderem relevant bei der Frage einer möglichen Ansiedlung von Gewerbe auf dem Kapellenfeld zwischen Unterhaching und dem Neubiberger Gemeindeteil Unterbiberg. Neubibergs Bürgermeister Thomas Pardeller (CSU) hatte zuletzt immer wieder betont, vor einer endgültigen Entscheidung das Gutachten abwarten zu wollen. Die Bürgerinitiative fordert, dass die Frischluftschneise von weiterer Bebauung freigehalten werden soll. Unterdessen begrüßt sie eine Idee, die die Gemeinde Neubiberg bereits im Vorfeld entwickelt hat: Die geplante Parkmeile Trudering-Neuperlach über den Grünzug Hachinger Tal und das damit zusammenhängende Kapellenfeld bis zum Perlacher Forst zu verlängern. "Daraus könnte ein großartiges, beispielhaftes Naherholungsgebiet für die Menschen in den benachbarten Stadtteilen und Gemeinden entstehen", sagt Sprecher Thomas Kiesmüller. Nun liege es am Münchner Stadtrat, diese Idee mit der Gemeinde Neubiberg und anderen Beteiligten weiter zu entwickeln, zu realisieren und damit die Frischluftzufuhr für München sicherzustellen. Die größte Herausforderung sieht er dabei in den Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern.

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