Rettungseinsatz:Spürnasen, die Leben retten

Training für die Rettungshundestaffel in Hochbrück, 2020

Der Übungsplatz der Rettungshundestaffel in Hochbrück. Hier trainiert Geländewart Gerhard Schuller mit seinem Hund Sammy.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Wenn Katastrophen passieren und Menschen verschütt gehen, macht sich die BRH-Rettungshundestaffel Oberbayern auf die Suche. Wie die Tiere lernen, Opfer lebendig unter Trümmern aufzuspüren. Ein Besuch auf dem Trainingsgelände.

Text: Gudrun Passarge Fotos: Alessandra Schellnegger, Garching

Paris, das ist der Tour Eiffel, der Montmartre, die Champs Elysées. Gerhard Schuller jedoch hat ein paar andere Erinnerungen. Er berichtet von einem anstrengenden Zehn-Kilometer-Nachtmarsch, von kurzen Ruhepausen im Zelt, von einer Toilette für 90 Personen und von seinem Hund Sammy, der bis zur Erschöpfung arbeitete, und dennoch die Prüfung RH3 für Feuerwehrhunde 2016 nicht bestand. Trotzdem sei es ein tolles Erlebnis gewesen. "Wir haben sehr viel gelernt", sagt er, zum Beispiel, wo die Grenzen für ihn und seinen Hund liegen. Gerhard Schuller ist Hundeführer bei der Rettungshundestaffel Oberbayern des Bundesverband für Rettungshunde (BRH), die ihren Sitz in Hochbrück hat. Und die sich durch eine Besonderheit auszeichnet. Alle Aktiven des Vereins sind gleichzeitig Mitglieder der Feuerwehr Hochbrück.

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