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Electric Elephant in der Maxvorstadt:Zum Frühstück indische Pfannkuchen

München: Frühstückslokal ELECTRIC ELEPHANT

Haben Sie schon mal Curry-Pfannkuchen zum Frühstück probiert?

(Foto: Johannes Simon)

Zum Club MMA in der Maxvorstadt gehört seit kurzem das Restaurant Electric Elephant. Dort gibt es indisches Frühstück in minimalistischer Atmosphäre.

Von Laura Kaufmann

Lange Zeit gehörte zu dem Club im ehemaligen Heizkraftwerk in der Katharina-von-Bora-Straße eine Pizzeria, deren Terrasse sich in den Innenhof erstreckte. Seit ein paar Wochen aber beanspruchen die Betreiber des Mixed Munich Arts das Restaurant auf dem Gelände für sich selbst; Electric Elephant haben sie ihr Konzept getauft.

Das Electric ist hierbei abgeleitet von der Musik, die des Nachts im Club gespielt wird. Der Elephant wiederum lässt Rückschlüsse auf die Küche zu - die ist nämlich vorwiegend indisch. Aber nicht nur. Zum Frühstück, das es dort seit kurzem auch gibt, kommen neben indischen Pfannkuchen noch allerlei nordische und hipsterige Speisevarianten. Hausgemacht und gut. Ein appetitlicher Mix, der sich vom stattlichen Frühstücksangebots-Allerlei der Maxvorstadt abhebt.

Innen ist das Lokal minimalistisch-industriell gehalten, dazu ein paar Blümchen auf den Tischen. Draußen auf der erhöhten Terrasse gibt es einen Loungebereich, in dem sich auf ausrangierten Reissäcken fläzen lässt.

Was gibt es da und was kostet das?

Bis 14 Uhr etwa das Frühstück "Ganesha" (7,50 Euro): indische Pfannkuchen, indischer Kokosmilchreis, Brot und Chutney. Das Weißwurstfrühstück "Ludwig II" (7,20), "Marie Antoinette" (5,50) mit Kaffee und Kuchen nach Wahl, den fliegenden Holländer, der zu Brot und Butter "verrückte" Aufstriche bringt (4,80), und für die dekadente Fraktion und die, die frühmorgens verstrahlt aus dem Club taumelt und noch nicht ganz bei Sinnen ist, das Frühstück "4 Tage wach": Champagner, Graved Lachs, weißer Toast und Meerrettich (45,50 Euro).

Abgesehen von den fertigen Variationen lässt sich von der Frühstückskarte auch sehr viel einzeln bestellen. Es gibt zum Beispiel einen kleinen, frisch gebackenen Laib Brot für 4,50 mit Aufstrichen wie Hummus, Avocado, Kressequark, Kokoslinsencreme (1,80 bis 3,20), oder ein Knäckebrot nordisch mit Lachs, Avocado, Ei, Senfsauce (7,70). Außerdem natürlich Käse, Joghurt, die klassischen Frühstücksdinge.

Wer es bis 12 Uhr nicht aus dem Haus geschafft hat, aber trotzdem noch frühstücken will, kann den ganzen Tag lang eine hausgemachte Granola Bar (3,20) wahlweise mit Obst (zusätzlich 2,50), Joghurt (0,80) oder Blaubeeren (2,80) bestellen, oder den Kokosmilchreis (3,20). Oder doch gleich ran an die Mittagskarte, indisch und vegan angehaucht.

Der Kaffee kommt von der lokalen Rösterei Emilo, es gibt aber auch Kokosnüsse zu trinken oder einen Lassi. Und wer "4 Tage wach" bestellt hat, weiß eh, was er hat.

Wie viel Zeit bringt man mit?

Auf der Terrasse lässt es sich gut und lange aushalten. Bisher ist der Ort nicht überlaufen, eher ein Geheimtipp. Ein Platz findet sich leicht. Der Service ist freundlich und aufmerksam; dauert es mal länger, gibt's eventuell eine die Wartezeit überbrückende Knabberei aufs Haus. Ist später gerade die Tischtennisplatte frei und der Hunger nach einem ausgedehnten Match wieder da - Kuchen gibt es auch.

© SZ.de/jana

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