Krankenhäuser in der Pandemie:"Die große Frage wird sehr bald sein: Wohin?"

Corona-Reportage Kreisklinik Ebersberg

Zwei Stationen wurden in der Ebersberger Kreisklinik bereits zu einer Corona-positiv- und einer Corona-Verdachtsstation umgewandelt, Personal umgeschichtet. Trotzdem ist die Lage für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter laut Stefan Huber noch nie so schwer gewesen wie jetzt.

(Foto: Peter Hinz-Rosin)

Die Klinik Ebersberg bereite sich auf nie dagewesene Zeiten vor, sagt der Chef Stefan Huber. Er fürchtet, schon bald vor einer unlösbaren Aufgabe zu stehen.

Interview von Johanna Feckl, Ebersberg

Als der Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI) Lothar Wieler vergangene Woche davon sprach, dass von den damals aktuellen etwa 50 000 Corona-Neuinfektionen pro Tag wiederum täglich um die 400 Menschen sterben werden, ging das dazugehörige Video viral. Am Mittwoch meldete das RKI 66 884 neue Fälle innerhalb von einem Tag, RKI-Chef Wieler warnt mittlerweile vor einer fünften Welle, sollte sich an der Impfbereitschaft und der Kontaktreduzierung nicht viel ändern. Das, was in der Theorie schon schrecklich klingt, kommt nun in der Realität immer mehr an - auch im Landkreis Ebersberg. Der Chef der Kreisklinik, Stefan Huber, berichtet im Gespräch mit der SZ über die kritische Versorgungslage in der Klinik, erklärt, warum geimpfte Patienten auf der Intensivstation auf keinen Fall ein Argument gegen den Corona-Schutz sind, und äußert seine Sorge, dass die Kliniken möglicherweise bald vor einer unlösbaren Aufgabe stehen: Patienten müssen wegen fehlender Kapazitäten verlegt werden - aber wohin?

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