
Reportagen und Projekte:Große Geschichten aus München und Bayern
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Vor 21 Jahren hat Pola Gülberg ihr Ausbildung in der Pflege abgeschlossen. Vieles funktionierte damals anders als heute. Und auch die Zukunft wartet mit Neuerungen – eine davon betrifft sie ganz persönlich.

Oliver verliert seine Frau, einige Monate später Anna ihren Mann: Beide sterben an Krebs. Wie der Tod zwei junge Familien zerbricht – und wie eine besondere Freundschaft entsteht, indem sie über das Unaussprechliche sprechen.

Wer nach langer Zeit an der Beatmungsmaschine wieder aufwacht, kann sich zunächst nur schwer bewegen – wenn überhaupt: Die Muskulatur ist verkümmert. Wie Pola Gülberg und ihre Kolleginnen aus der Physiotherapie dann vorgehen.

Wie Psychologe und Therapeut Christopher Knoll versucht, die noch immer bestehende Kluft zwischen homo- und heterosexuellen Männern aufzulösen.

Ein Streit zwischen mindestens neun Personen an der S-Bahnhaltestelle Hackerbrücke eskaliert. Die Polizei nimmt mehrere Personen fest.

Zum fünften Mal hat die Partei Volt zur „Demo für Demokratie“ aufgerufen. Viele verschiedene Parteien und Initiativen sprachen auf der Bühne – und waren sich in einem Punkt einig.

Fünfmal hat Anna Ertl bereits humanitäre Hilfe im Ausland geleistet. Wie es ist, vor 2000 Häftlingen in einem ugandischen Gefängnis zu stehen – und weshalb der Ärztin solche Einsätze manchmal lieber sind als ihre Arbeit daheim.

Der Zustand des Mannes ist lebensbedrohlich, als er auf die Intensivstation kommt: Leberversagen, Liegetraumata und vermutlich ein fortgeschrittener Krätzebefall. Jetzt kommt es auf die bevorstehende Nacht an.

Rettungstauchern bleibt nur wenig Zeit, um einen ertrunkenen Menschen lebend zu bergen. Meistens ist am Ende trotzdem jemand tot. Warum wollen Menschen wie Sophie Schumann ausgerechnet solch ein Ehrenamt leisten?

Einer älteren Frau auf Intensivstation geht es immer schlechter – schon bald ist sie dem Tod nah. Doch dann ändert sich ihr Zustand. Über einen Fall, der für Pflegerin Pola Gülberg zu den schönsten des Jahres gehört.

Mathenachhilfe, mit der Familie einen Fahrradausflug machen oder zum Friseur gehen: Wer in Armut lebt, für den wird das zum innigsten Wunsch, was für andere selbstverständlich ist.

Während andere die Christmette besuchen oder Gans genießen, geht der Betrieb auf der Intensivstation trotzdem weiter. Pola Gülberg über das Arbeiten an den Weihnachtstagen mit Pausen voller Lebkuchen-Desserts.

Einige Male versucht Pola Gülberg einen sedierten Patienten aufwachen zu lassen – ohne Erfolg: Der Mann reagiert hektisch, sodass die Pflegerin abbrechen muss. Wie es schließlich doch klappt und welche Rolle die Ehefrau dabei spielt.

Immer wieder kommen ältere Patienten ins Krankenhaus, deren Zustand Pflegerin Pola Gülberg als verwahrlost bezeichnen würde. Manche würden den Angehörigen Vorwürfe machen. Warum das zu kurz gedacht ist.

Carola W. ist alleinerziehend mit drei Kindern – der fünfjährige autistische Sohn hat einen hohen Unterstützungsbedarf, der Vierjährige spricht kaum, die Fünfzehnjährige braucht ebenfalls Hilfe. Und dann ist auch noch das Geld knapp.

Jahrelang ist Ewa S. trotz chronischer Schmerzen und einer Schwerbehinderung nach einem schweren Verkehrsunfall arbeiten gegangen. Nach einem Sturz, bei dem sie sich erneut die Wirbelsäule gebrochen hat, geht aber auch das nicht mehr.

Jakob und Sina, beide 28, finden einfach keine Wohnung in München. Im Sommer müssen die beiden mit ihren zwei Kindern in eine Notunterkunft der Stadt ziehen. Wie sie es dort wieder heraus geschafft haben – und was sie sich nun wünschen.