"Mit warmen Händen geben", so sage man in seiner westfälischen Heimat - das erzählte Kardinal Reinhard Marx im vergangenen Dezember der SZ. Also noch zu Lebzeiten "weg, weg, weg" mit all dem Geld, was solle man auch damit, wenn man "oben ankommt"? Damals hatte der Erzbischof von München und Freising mitgeteilt, dass er 500 000 Euro aus seinem Privatvermögen, den "allergrößten Teil", zur Gründung einer Stiftung für Opfer sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche spendet.
KircheAuf dieser Ehrung lag für den Kardinal kein Segen
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Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, gibt dem Druck nach und bleibt lieber ohne Bundesverdienstkreuz. Mit guten Gründen.
Von Annette Zoch
