Großbritannien:Die privilegierte Blase platzt

Lesezeit: 2 min

Großbritannien: Queen Elizabeth besucht mit ihrem Sohn Prinz Andrew das Pferderennen in Ascot.

Queen Elizabeth besucht mit ihrem Sohn Prinz Andrew das Pferderennen in Ascot.

(Foto: Chris Jackson/Getty Images)

Die Queen distanziert sich von Prinz Andrew - ein radikaler Schritt, und dennoch kommt er zu spät: Der letzte Anschein jener märchenhaft heilen Welt, die die Monarchie symbolisieren sollte, ist bereits verschwunden.

Kommentar von Alexander Menden

Er schwitze nicht und gehe nie auf Partys, sagte Prinz Andrew im November 2019 in einem BBC-Fernsehinterview. Beide Behauptungen sollten Vorwürfe entkräften, welche die Amerikanerin Virginia Giuffre gegen ihn erhoben hatte. Sie war nach eigenen Angaben im März 2001 als 17-Jährige von dem Pädokriminellen Jeffrey Epstein nach London gebracht und dort zum Sex mit dem Prinzen gezwungen worden. Das Interview war Teil einer grotesk verunglückten Verteidigungsstrategie Seiner Königlichen Hoheit. Diesen Titel darf Andrew jetzt nur noch privat führen. Seine Nutzung zu öffentlichen Zwecken wurde ihm von seiner Mutter, Königin Elizabeth II., untersagt, ebenso entzog sie ihm die militärischen Ehrentitel.

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